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Stada will bis zu 10% eigene Aktien erwerben - Akquisitionen

Die Stada Arzneimittel AG will eigene Aktien im Umfang von bis zu 10% des Grundkapitals zurückzukaufen und diese unter anderem für geplante Zukäufe einsetzen. Stada macht damit von der durch die Hauptversammlung vom 15.

dpa-afx BAD VILBEL. Die Stada Arzneimittel AG will eigene Aktien im Umfang von bis zu 10% des Grundkapitals zurückzukaufen und diese unter anderem für geplante Zukäufe einsetzen. Stada macht damit von der durch die Hauptversammlung vom 15. Juni 2004 erteilten Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien Gebrauch, teilte das MDax-Unternehmen am Dienstag mit. An der Börse stieg das Papier nach der Meldung bis 15.35 Uhr um 3,33 Prozent auf 18,01 Euro und verteidigte damit die Spitzenposition im Index.

Die zurückgekauften Aktien sollen in der Zukunft für geplante Akquisitionen und im Rahmen des bestehenden Mitarbeiterbeteiligungsprogramms eingesetzt werden, teilte Stada weiter mit. Der Rückkauf soll über die Börse erfolgen. Gemäß der Ermächtigung darf der von der Gesellschaft gezahlte Gegenwert je Aktie den am Handelstag während der Intraday-Auktion gegen 13.00 Uhr festgestellten Kurs der Aktien im Xetra-Handel um nicht mehr als 10% über- oder unterschreiten.

AUF Einkaufstour: Nizpharm, Liponova, Produkte AUS Italien

Die 1 895 ursprünglich als Apothekergenossenschaft gegründete Stada ist derzeit auf Einkaufstour: Am Montag hatte das Unternehmen angekündigt, es wolle das russische Pharmaunternehmen Nizpharm übernehmen. Der abgeschlossene Vorvertrag ("Heads of Agreement") sehe vor, dass Stada die Anteile für einen Kaufpreis von insgesamt voraussichtlich 80 bis 85 Mill. Euro erwerbe. Im Februar hatte Stada 16 Prozent an der deutschen Liponova für rund 6,4 Mill. Euro erworben und im vergangenen Monat eine Reihe von Produkten in Italien eingekauft.

Stada hatte im vergangenen Jahr angekündigt, vorrangig in den USA und Osteuropa zukaufen zu wollen. Im Herbst 2003 hatte Stada zudem eine Kapitalerhöhung abgeschlossen und 273 Mill. Euro eingenommen. Das Unternehmen zählt Nachahmerprodukte von Originalmedikamenten, deren Patentschutz abgelaufen ist, sowie Markenprodukte und Spezialpharmazeutika zu seinen Kerngeschäften.

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