Stadt kämpft gegen Schnee
Japaner zum „Schneeritter“ geschlagen

Im verzweifelten Kampf gegen enorme Schneemassen hat eine Stadt im Norden Japans zu den "Waffen" gerufen. Um die Bewohner zum freiwilligen Dienst an der Schneeschaufel zu ermuntern, schlug die Stadtverwaltung von Aomori einzelne "heldenhafte Vorbilder" feierlich zu "Schneerittern", berichtete die Zeitung "Asahi Shimbun" am Donnerstag.

HB/dpa TOKIO. Die ausgewählten fünf Frauen und Männer im Durchschnittsalter von 63 Jahren sollen mit der "Power der Ergrauten" ein leuchtendes Beispiel für freiwilligen Einsatz abgeben.

Den hat Aomori auch nötig. Denn obwohl die Stadt Unsummen in die Beseitigung der Schneeberge steckt und im vergangenen Jahr sogar Steuervergünstigungen an Personen gewährte, die Flächen zum Abladen der geräumten Schneemassen zur Verfügung stellten, wird sie dem Problem nicht Herr. Nun ruht die Hoffnung auf den wackeren "Schneerittern".

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