Stärkere EU-Nachfrage
Exportlokomotive nimmt wieder Fahrt auf

Die steigende Nachfrage der EU-Länder hat die deutsche Exportlokomotive wieder in Fahrt gebracht. Die Ausfuhren fielen im August mit 52,2 Milliarden Euro 1 Prozent höher aus als vor einem Jahr.

HB/dpa WIESBADEN. Im Juli hatte es noch einen Rückgang von 0,4 % gegeben. Dies berichtete das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden. Unter Ausschaltung von Saisoneffekten des Ferienmonats August stiegen die Ausfuhren im Vergleich zum Juli sogar um 10,6 %.

Da die Importe mit 41,6 Mrd. Euro 2,7 % unter dem Niveau von 2001 lagen, gab es einen kräftigen Anstieg der Außenhandelsbilanz von 8,8 auf 10,5 Mrd. Euro. Damit bleibt der Außenhandel weiterhin die wichtigste Stütze für die deutsche Wirtschaft. In den ersten acht Monaten fielen die Exporte 0,4 % und die Einfuhren 6,6 % niedriger aus.

Auch die Leistungsbilanz legte im August von 3,1 auf 4,5 Mrd. Euro zu. Hierin sind auch Dienstleistungen wie Urlaubsreisen oder Vermögenseinkommen sowie laufende Übertragungen wie Rentenzahlungen ins Ausland einberechnet.

Einen kräftigen Schub kam im August vor allem aus den EU-Ländern. Dies ist die wichtigste Abnehmerregion deutscher Produkte. Dorthin gingen mit 27,6 Mrd. Euro 1,3 % mehr Waren. Dabei war vor allem das Interesse der EU-Länder außerhalb der Währungsunion - Großbritannien, Dänemark und Schweden - um 5 Prozent größer. Die Ausfuhren in die Eurozone legten lediglich um 0,2 % auf 20,8 Mrd. Euro zu. In Länder außerhalb der EU lieferten die Unternehmen 0,7 % mehr Güter.

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