Stärkung der Wettbewerbsposition
Autozulieferer Leoni und Hella schließen Joint-Venture

dpa NÜRNBERG. Der Autozulieferer Leoni hat mit dem Lichtzulieferer Hella ein Joint-Venture geschlossen. Die beiden Autozulieferer versprächen sich davon eine erhebliche Stärkung ihrer Wettbewerbsposition als Lieferant von Bordnetz-Systemen, berichtete die Leoni AG am Donnerstag in Nürnberg.

Die Hella KG Hueck & Co mit Sitz in Lippstadt ist ein Licht- und Elektronik-Zulieferer und erzielt einen Jahresumsatz von knapp 5 Mrd. DM (2,54 Mrd. Euro). Hella und Leoni seien an dem neuen Unternehmen mit dem Namen Inteldis GmbH (Würzburg) je zur Hälfte beteiligt, hieß es. Dort würden zunächst 50 Mitarbeiter arbeiten.

Ziel des Joint Ventures ist es nach Firmenangaben, intelligente Bordnetz-Systeme zu entwickeln und zu vermarkten. Leoni sei für die Vernetzungsstruktur zuständig, Hella steuere die Elektronik bei. Das Nürnberger Unternehmen Leoni entwickelt Draht, Kabel und Bordnetz- Systeme und hat einen Jahresumsatz von 1,85 Mrd. DM. Das gemeinsame Unternehmen wurde rückwirkend zum 1. März gegründet, es fehlt aber noch die Zustimmung der Kartellbehörden.

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