Stagnation auf Arbeitsmarkt alarmierend
BDI hofft auf Trendwende in der Konjunktur

Trotz bestehender Konjunkturrisiken zeigt sich der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) optimistisch, dass doch noch in diesem Jahr eine Trendwende erreicht werden kann.

ap BERLIN. In einem am Dienstag in Berlin veröffentlichten Konjunktur-Report verweist der Verband darauf, dass die Konjunktur bereits in der ersten Hälfte kommenden Jahres wieder an Schwung gewinnen könne. Als alarmierend bewertete der BDI, dass der Arbeitsmarkt seit Jahresbeginn ins Stocken geraten sei.

Der Verband erwartet, dass mit zunehmender Preisberuhigung der private Konsum im Jahresverlauf auf Touren komme. Die jüngsten Daten zur Preisentwicklung seien ermutigend, heißt es. Demgegenüber stecke die Bauwirtschaft weiterhin in einer Dauerkrise, deren Ende noch nicht absehbar sei. Die Baurezession koste dieses Jahr mehr als einen halben Prozentpunkt an Wachstum.

Als Hauptproblem der stagnierenden Arbeitsmarktentwicklung nannte der BDI starke Verkrustungen und vielfältig wuchernde Regulierungen. Gleichzeitig würden durchaus fruchtbare Initiativen wie das VW-Projekt "5 000 x 5 000" ideologisch zerredet. Angesichts von immer noch knapp vier Millionen Arbeitslosen und 1,5 Millionen offenen Stellen müssten auch unkonventionelle Vorschläge eine Chance bekommen, heißt es in dem Report.

Gleichzeitig plädierte der Verband für eine Vorziehung der erst für 2003 und 2005 vorgesehenen Tarifentlastungen bei der Einkommenssteuer. Auch die Sozialversicherungsbeiträge müssten zügig unter die 40-Prozent-Marke gesenkt werden.

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