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Stahlindustrie im Aufschwung - Preise steigen weiter

dpa-afx DÜSSELDORF. Die deutsche Stahlindustrie befindet sich im Aufschwung und wird ihre Rohstahlproduktion dieses Jahr um etwa drei Prozent auf gut 46 Mill. Tonnen erhöhen. Für 2005 erwarten Experten eine Steigerung um weitere zwei Prozent. Die Stahl-Preise würden dabei aufgrund der weltweit hohen Nachfrage insbesondere aus China und einer angespannten Lage auf dem Rohstoffmarkt weiter steigen, berichtete der Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, Dieter Ameling, am Mittwoch in Düsseldorf. Derzeit koste eine Tonne Stahl durchschnittlich 500 bis 600 €.

dpa-afx DÜSSELDORF. Die deutsche Stahlindustrie befindet sich im Aufschwung und wird ihre Rohstahlproduktion dieses Jahr um etwa drei Prozent auf gut 46 Mill. Tonnen erhöhen. Für 2005 erwarten Experten eine Steigerung um weitere zwei Prozent. Die Stahl-Preise würden dabei aufgrund der weltweit hohen Nachfrage insbesondere aus China und einer angespannten Lage auf dem Rohstoffmarkt weiter steigen, berichtete der Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, Dieter Ameling, am Mittwoch in Düsseldorf. Derzeit koste eine Tonne Stahl durchschnittlich 500 bis 600 ?.

Auf dem Rohstoffmarkt haben sich laut Ameling die Preise in den vergangenen 14 Monaten verdoppelt. Die größten Preissprünge seien auf dem Koksmarkt zu beobachten. So stieg der Spotmarktpreis für eine Tonne Koks aus China im März auf einen Spitzenwert von 460 $ und pendelte sich erst Anfang Juli bei 270 $ ein. "Angesichts von Preisen um 150 $ im vergangenen Jahr und 60 $ im Jahr 2002 kann jedoch nicht von einer Entspannung gesprochen werden", betonte Ameling. Massive Preissprünge gab es auch beim Eisenerz und dem Stahlschrott, aus dem weltweit 42 % des Stahls erzeugt werden.

Für den Verbraucher erwartet Ameling keine massiven Auswirkungen durch die angespannte Lage auf dem Stahlmarkt. So sei der Preis für eine Tonne Stahl, die für einen Mittelklassewagen benötigt wird, im vergangenen Jahr zwar um etwa 200 ? gestiegen. "Wenn man aber dies auch im Verhältnis zu den Rabatten betrachtet, die von den Auto- Herstellern derzeit gewährt werden, dann ist keine deutliche Verteuerung des Produkts Auto durch die Stahlpreise zu erwarten", sagte Ameling.

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