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Stahlkonzern Arcelor meldet Gewinneinbruch

Der weltweit größte Stahlkonzern Arcelor hat im ersten Halbjahr 2002 bei rückläufigen Verkaufspreisen einen Einbruch des ordentlichen Gewinns um mehr als 40 Prozent verzeichnet.

Reuters BRÜSSEL. Der durch die Fusion der französischen Usinor, der luxemburgischen Arbed und der spanischen Aceralia im vergangenen Jahr entstandene Konzern bezeichnete dennoch die Aussichten seiner Geschäfte als gut.

Arcelor teilte am Freitag mit, der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei im ersten Halbjahr 2002 auf 341 Millionen Euro gesunken von einem pro forma Gewinn von 611 Millionen Euro im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Umsatz habe mit 13,7 Milliarden Euro um vier Prozent niedriger als im Vorjahr gewesen.

Im zweiten Quartal 2002 habe das Unternehmen einen Reingewinn von 115 Millionen Euro erwirtschaftet, nach einem Netto-Verlust von 22 Millionen Euro im ersten Quartal, hieß es weiter. Arcelor nannte keine Vorjahreszahlen.

Die Arcelor-Aktie schloss auf der Pariser Börse um 2,73 Prozent höher auf 12,40 Euro.

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