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Stahlverarbeiter gründen neuen Branchenverband

ddp-vwd Hagen. Die stahlverarbeitenden Unternehmen wollen in einem neu gegründeten Branchenverband ihrem Gewicht in der Wirtschaft Nachdruck verleihen. Der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM) repräsentiert 4.380 Betriebe mit einem Umsatz von 106 Milliarden Mark und 412.000 Beschäftigten. Damit zähle er zu den größten Wirtschaftsverbänden in Deutschland, wie WSM-Präsident Jürgen Thumann auf der ersten Mitgliederversammlung am Donnerstag in Hagen hervorhob.

Mit Nachdruck will sich der WSM nach den Worten seines Präsidenten vor allem für den Mittelstand einsetzen, dem die meisten Firmen des Verbandes angehören: 77 Prozent haben weniger als 100 Mitarbeiter, nur drei Prozent mehr als 500 Beschäftigte. «Die Kluft zwischen Worten und Taten in der Mittelstandspolitik ist immer noch zu groß», kritisierte Thumann. So würden beispielsweise bei der Reform der Unternehmenssteuer die Personengesellschaften deutlich benachteiligt.

Der WSM ist zum Jahresanfang aus dem Zusammenschluss der Wirtschaftsverbände EBM (Eisen, Blech, Metall verarbeitende Industrie) und WSU (Stahlumformung) hervorgegangen. Er unterhält Geschäftsstellen in Hagen, Ratingen und Düsseldorf.

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