Standard & Poor's hält Ausblick für stabil
Gewinn von Grenkeleasing legt um 22 Prozent zu

Der IT-Vermieter Grenkeleasing hat seinen Gewinn im ersten Quartal 2003 stärker gesteigert als das Neugeschäft und sucht neue Wege für die Refinanzierung der neu angeschafften Leasinggüter. Das Ergebnis vor Steuern sei in den ersten drei Monaten des Jahres um 22 Prozent auf 6,4 Mill. Euro gestiegen, teilte Grenkeleasing am Donnerstag in Baden-Baden mit.

Reuters BADEN-BADEN.Nach Steuern lag der Gewinn mit 3,9 Mill. Euro 20 Prozent über dem Vorjahr. Das Neugeschäft - also die Summe der Anschaffungskosten der neu vermieteten Leasinggegenstände - legte zugleich um 15 Prozent auf 75 Mill. Euro zu. Das im Kleinwerte-Index SDax notierte Unternehmen vermietet vor allem Computer, Drucker, Kopierer und Software.

Die bisherige Finanzierung über mit den Leasing-Forderungen abgesicherte Geldmarktpapiere (ABCP) stellt Grenkeleasing nach eigenen Angaben vor allem im Ausland vor Probleme, weil dort das Neugeschäft noch nicht groß genug ist. Deshalb habe man kürzlich zum ersten Mal ein Schuldscheindarlehen über 50 Mill. Euro platziert, teilte das Unternehmen mit. Voraussetzung dafür war ein Rating von Standard & Poor's. Die Agentur habe Grenkeleasing kurzfristig mit "A-2" bewertet, langfristig mit "BBB+" und den Ausblick als stabil bezeichnet.

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