Standardwerte im Plus
New Yorker Börse schließt uneinheitlich

Die New Yorker Aktienbörse hat am Montag uneinheitlich geschlossen. Die Standardwerte profitierten nach Angaben von Händlern von erfreulichen Unternehmenszahlen selektiver Werte wie Minnesota Mining & Manufracturing und von der Übernahmeankündigung von Gereral Electric für Honeywell. Die Technologiewerte der Nasdaq seien dagegen von Kursverlusten bei Microsoft belastet worden, hieß es.

rtr/dpa NEW YORK. Händler führten die Einbußen im Technologiebereich auf Gewinnmitnahmen nach den kräftigen Kursaufschlägen der vergangenen Woche zurück. Der Dow-Jones-Index 30 führender Industriewerte schloss 45,13 Punkte oder 0,44 Prozent fester auf 10 271,72 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500-Index gab dagegen 0,08 Prozent auf 1 395,78 Punkte nach. Der technologielastige Nasdaq-Composite-Index verlor 0,41 Prozent auf 3 468,70 Zähler.

Die Marktteilnehmer hätten sich zum Wochenbeginn vorsichtig verhalten, sagten Händler. Die anhaltende Unsicherheit der Anleger über die weitere Entwicklung der US-Wirtschaft, die anstehenden Präsidentenwahlen, die hohen Rohölpreise und die große Anzahl von Gewinnwarnungen führender US-Unternehmen lasteten weiterhin auf dem Markt, sagten Analysten. Zudem würden für diese Woche wichtige Wirtschaftsindikatoren wie das US-Bruttoinlandsprodukt für das dritte Quartal erwartet, was für viele Investoren ein weiterer Grund sei, abzuwarten.

Der Dow-Jones-Index erhielt durch die über den Erwartungen liegenden Quartalszahlen des Industriekonglomerats Minnesota Mining & Manufacturing Auftrieb, sagten Händler. Die Titel rückten um 3,1 Prozent auf 89-13/16 Dollar vor. Der Telekomanbieter SBC Communication, ein weiterer Vertreter des Dow-Jones-Indexes, stieg um 6,6 Prozent auf 54-1/8 $ , nachdem die Quartalszahlen des Unternehmens die Erwartungen der Analysten übertroffen hatten.

Die am Sonntag Abend angekündigte Übernahme von Honeywell durch General Electric für rund 45 Mrd. $ habe bei diesen beiden Titeln für Bewegung gesorgt, sagten Händler. Während Honeywell 8,6 % auf 49-15/16 $ zulegten, gaben General Electric um 4,8 % auf 49-3/4 $ nach.

United Technologies , die Tage vor der Übernahmeankündigung von General Electric mit Honeywell Fusionsverhandlungen geführt und dann abgebrochen hatten, verbilligten sich um 2,3 %.
Der Pharmakonzern Merck verzeichnete Aufschläge von 3,5 Prozent auf 84-11/16 $, nachdem Salomon Smith Barney die Titel höher gestuft hatte.

Microsoft führten die Umsatzliste an der Nasdaq an und verbilligten sich um 4,7 %. Cisco gaben 2,5 Prozent auf 55-7/8 $ nach.
AT&T standen erneut im Rampenlicht der Investoren, nachdem die " New York Times " und das "Wall Street Journal" in einem Bericht behauptet hatten, das Unternehmen plane sich in vier Geschäftsbereiche aufzuspalten. Die Aktien des Telefonriesen zogen um 2,31 % auf 27,63 $ an.

Bei Umsätzen von rund 1,03 Milliarden Aktien notierten an der New Yorker Börse 1278 Titel höher, 1574 niedriger und 471 unverändert. Am US-Rentenmarkt notierten die richtungsweisenden 30-jährigen Bonds zuletzt um 21/32 höher und brachten eine Rendite von 5,68 %.

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