Standardwerte im Plus - Tech-Werte überwiegend mit Minuszeichen
US-Börsenkurse notieren uneinheitlich

A uf Grund des schwächer als erwartet ausfallenden Index der Nationalen Vereinigung der Einkaufsmanager (NAPM) haben sich die Börsen in den USA am Dienstag unentschlossen präsentiert. Für ein schwaches Bild sorge zudem der Maifeiertag in Europa, sagten Händler.

dpa-afx NEW YORK. Der Index der Nationalen Vereinigung der Einkaufsmanager (NAPM) in den USA ist von 43,1 Zählern im März auf 43,2 Punkte im April gestiegen. Dies teilte die NAPM am Dienstag in New York mit. Analysten hatten mit einem Zuwachs auf bis zu 44,5 Punkte gerechnet.

Der Industriewerteindex Dow Jones stieg bis 17.55 Uhr um 0,77 % auf 10 817,92 Punkte. Der technologielastige Nasdaq Composite Index verlor dagegen um 0,41 % auf 2 107,56 Punkte. Der marktbreitere S&P 500-Index kletterte um geringe 0,08 % auf 1 250,45 Punkte.

Aktien des Flugzeugherstellers Boeing Co haben Gewinne verzeichnen können, da das Unternehmen nach Händlerangaben von den Raketenabwehr-Plänen der Bush-Regierung profitieren konnte. Laut Presseberichten wird George W. Bush am Abend in einer Rede positive Neuigkeiten zu diesen Thema bekannt geben. Jedoch hies es im Vorfeld bereits aus dem Weissen Haus, der Präsident werde nicht an dem ABM-Vertrag von 1972 rütteln. Die Papiere von Boeing stiegen um 3,22% auf 63,79 $. Auch Aktien anderer Titel der Verteidigungssparte konnten davon profitieren: So gewannen Lockheed Martin 5,38 % auf 37,05 $ und Raytheon Co 0,47 % auf 29,67 $.

General Dynamics Corp  meldete vor Handelsbeginn, dass das Unternehmen den Jet-Hersteller Galaxy Aerospace für 330 Mio Dollar in bar kaufen will. Der Kurs reagierte darauf mit einem Aufschlag von 1,18% auf 77,99 $.

Die Aktien von Priceline.com stiegen um 23,92 % auf 6,01 $. Die Investmentbank Goldman Sachs hatte die Aktien im Vorfeld der Quartalsbilanz herauf gestuft. Grundlage der neuen Empfehlung "Market Outperform er" sei die Annahme, dass der Vorstand am Dienstag Abend bekannt geben werde, dass das Schlimmste nun hinter dem angeschlagenen Unternehmen liege.

Dow Chemical streicht 4 500 Stellen

Aufwärts ging es auch für das virtuelle Reisebüro Expedia, die um 7,15 % auf 27,87 $ zulegten. Der Hintergrund ist eindeutig: Expedia hatte am Montagabend den ersten Gewinn in der Unternehmensgeschichte ausweisen können: Mit neun US-Cent pro Aktie im 3. Geschäftsquartal wurden die durchschnittlichen Erwartungen der Analysten um fünf US-Cent übertroffen.

Unter den weniger gefragten Werten waren Cisco Systems, die um 1,77 % auf 16,68 $ nachgaben. Sun Microsystems verloren um 0,18 % auf 17,09 $. Oracle gaben um 2,54 % auf 15,75 $ nach.

Der Software-Konzern Adobe Systems will seine Ziele für das zweite Quartal von einem 15%-Umsatzwachstum und einer 31% operativen Gewinnmarge erreichen. Adobe-Chef Bruce Chizen sagte, dass das Unternehmen zuversichtlich sei, diese Ziele zu erreichen. Jedoch wies Chizen ebenso darauf hin, dass die gegenwärtige Wirtschaftslage es schwierig mache, Prognosen für das zweite Halbjahr abzugeben. Auch die Börsianer blieben kritisch: Der Titel verlor 6,61 % auf 41,95 $.

Die Titel des US-Konsumgüterhersteller Procter & Gamble (P&G) erlebten eine steilen Zuwachs um 6,58 % auf 64,00 $. Das Unternehmen hat vor Börsenbeginn im dritten Quartal einen bereinigten Gewinn je Aktie (EPS) im Kerngeschäft von 71 US-Cent ausgewiesen.

Dow Chemical Co. gab vor Börsenstart bekannt, dass das Chemieunternehmen 4 500 Stellen streichen wird. Dies entspreche 8 % der Belegschaft. Diese Stellenstreichung stehe im Zusammenhang mit der Akquisition von Union Carbide Corp.

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