Standardwerte unter Druck
Wall Street im späten Handel schwächer

Die New Yorker Aktienmärkte haben am Mittwoch, einen Tag nach der Leitzinssenkung durch die US-Notenbank Fed, im späten Handel schwächer notiert. Händlern zufolge waren insbesondere Standardwerte in Folge der vom US-Arbeitsministerium bekannt gegebenen Zahlen zu den Verbraucherpreisen für den Vormonat unter Druck geraten.

Reuters NEW YORK. Auch negative Unternehmensmeldungen hätten den Markt belastet, hieß es. Der Dow-Jones-Index 30 führender Industriewerte notierte gegen 20.05 Uhr (MEZ) 1,43 % tiefer bei 9582,68 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500-Index büßte 0,84 % auf 1133,07 Zähler ein, während der technologielastige Nasdaq-Composite-Index 0,95 % leichter bei 1839,83 Zählern notierte.

Der saisonbereinigte Anstieg der US-Verbraucherpreise im Februar betrug gegenüber dem Vormonat 0,3 %. Volkswirte hatten durchschnittlich mit einem Anstieg von 0,2 % gerechnet. Analysten zufolge hatten die jüngsten Daten zur US-Konjunktur die Hoffnung der Marktteilnehmer auf weitere Zinssenkungen durch die US-Notenbank Fed gedämpft. "Die Volatilität der Märkte wird sich so bald nicht abschwächen, und das müssen wir akzeptieren", sagte David Sowerby, Marktanalyst bei Loomis Sayles.

Bei den Standardwerten gaben die Aktien des Konsumgüter-Herrstellers Procter & Gamble 3,08 % auf 63,87 $ nach. Ebenfalls schwächer notierten die Papiere des Getränke-Herstellers Coca Cola, die 3,06 % tiefer auf 45,98 $ notierten.

Unter den Technologiewerten standen die Titel des weltweit größten Chip-Herstellers in der Gunst der Anleger. Intel gewannen 3,05 % auf 25-3/8 $. Am Vortag hatte das Unternehmen prognostiziert, dass die Nachfrage nach PCs in der zweiten Jahreshälfte wahrscheinlich wieder anziehen werde. Dagegen gerieten die Aktien des Netzwerk-Geräte-Herstellers 3Com Corp. unter leichten Druck und verbilligten sich um 0,5 % auf 6-3/16 $. Zuvor hatte das Unternehmen eine Gewinneinbuße für das dritte Quartal des Jahres 2000 infolge der Schwäche des Telekom-Sektors und sinkender Gewinnmmargen gemeldet. Ebenfalls Federn lassen mussten Microsoft Corp., die 4,63 % tiefer auf 50-1/4 $ notierten.

Zu den Kursverlierern zählten auch zinssensible Finanzwerte. Die Titel von JP Morgan Chase gaben 2,79 % auf 41,40 $ nach.

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