Standheizungen und Schiebedächer
Webasto spürt die Autoflaute

Nach zweistelligen Wachstumsraten im vergangenen Jahr spürt jetzt auch der Autozulieferer Webasto die Flaute. Im ersten Quartal liege man in etwa auf Vorjahresniveau, sagte Vorstandschef Franz-Josef Kortüm am Mittwoch der dpa auf dem Genfer Autosalon.

HB/dpa GENF. Zwar sei Webasto als Sonderausstattungs-Lieferant im höherpreisigen Segment den Schwankungen nicht ganz so stark ausgesetzt. Wegen der unsicheren welt- und wirtschaftspolitischen Lage fehlten derzeit aber die Impulse. Daher rechnet Webasto 2003 bestenfalls mit Geschäftszahlen auf Niveau des Vorjahres.

Im vergangenen Jahr konnte Webasto vor allem mit dem Verkauf von Standheizungen und Schiebedächern den Umsatz von zuletzt 1,2 Milliarden Euro um 10 Prozent steigern. Das Ergebnis nach Steuern, das 2001 wegen hoher Sondereinflüsse nur bei 17 Millionen Euro lag, sei um einen deutlich zweistelligen Prozentwert gesteigert worden, sagte Kortüm.

Große Hoffnungen setzt die Webasto AG (Stockdorf bei München) in ein neues Gemeinschaftsunternehmen mit der italienischen Designfirma Pininfarina. In Genf präsentierten die Partner ein festes Faltdach, das für einen Daihatsu entwickelt wurde. Der Trend zu klassischen Schiebedächern, Panoramadächern und Cabriosystemen werde sich in den nächsten Jahren fortsetzen, sagte Kortüm.

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