Standort Osteuropa "grundsätzlich denkbar"
Tschechien bietet BMW sieben Standorte für neues Werk an

Die Entscheidung über den neuen Standort, an dem mehrere tausend Arbeitsplätze entstehen sollen, fällt aber erst im Sommer 2001.

Reuters PRAG/MÜNCHEN. Die tschechische Regierung hat dem bayerischen Automobilhersteller BMW sieben Standorte für dessen geplante Produktionsstätte angeboten. "Wir haben unsere Bedingungen übermittelt, und es liegt an BMW, einen Standort auszusuchen", sagte Martin Jahn, Chef der regierungseigenen Agentur CzechInvest, am Freitag in Prag. BMW suche derzeit aus 50 Standorten in mehreren Ländern aus.

Ein BMW-Sprecher sagte, das Unternehmen habe Bewerbungen aus ganz Europa erhalten und beginne jetzt damit, erste Standorte zu besuchen. Die Entscheidung über den neuen Standort, an dem mehrere tausend Arbeitsplätze entstehen sollen, falle aber erst im Sommer 2001. Ein Standort in Osteuropa sei grundsätzlich denkbar. BMW behandele aber alle ausländischen und inländische Standorten gleichwertig.

Der Autohersteller will in sein für 2004 geplantes neues Produktionswerk rund eine Milliarde DM investieren. Der Kapazitätsbedarf wurde zuletzt mit etwa 600 Einheiten pro Tag angegeben, was einem "mittelgroßen Werk" entspreche. Welches Fahrzeug dort produziert werden soll, ist noch offen. BMW will bis 2004 mit der sogenannten 2er-Reihe ein neues Modell "im oberen Bereich der unter Mittelklasse" auf den Markt bringen.

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