Standort-Schließungen
BayernLB schrumpft sich gesund

Die von Kreditausfällen gebeutelte Bayerische Landesbank will sich gesundschrumpfen. Eine Reihe von Auslandsstandorten werde geschlossen, teilte die BayernLB am Dienstag in München mit.

HB/dpa MÜNCHEN. Gleichzeitig sollten die Risikoaktiva der Bank um ein Drittel abgeschmolzen werden. Der Verwaltungsrat habe der tief greifenden Veränderung des Geschäftsmodells zugestimmt. Der Konzernumbau wird von einem massiven Stellenabbau begleitet. Wie bereits angekündigt, sollen nochmals rund 700 Arbeitsplätze gestrichen werden.

Die Bayerische Landesbank will sich künftig auf bestimmte Kernregionen konzentrieren. Geschlossen werden die Auslands- Repräsentanzen Bangkok, Buenos Aires, Johannesburg, Kuala Lumpur, Ljubljana, Mexiko, Moskau, Peking und Seoul. Die größeren Auslandsniederlassungen in ausgewählten europäischen Standorten, den USA und Asien sollen dagegen mit weniger Personal weiter betrieben werden.

Die BayernLB konnte im vergangenen Jahr nur durch Beteiligungsverkäufe mit einem Volumen von mehr als 800 Millionen Euro den Absturz in die Verlustzone vermeiden. Die Risikovorsorge wurde auf knapp 2,3 Milliarden Euro fast verdoppelt. Die staatliche Bank war der größte Kreditgeber der zusammengebrochenen KirchGruppe.

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