Staples-Papiere stehen im Blickpunkt
US-Aktienmärkte dürfte schwächer starten

Nach der jüngsten Kursrally an den US-Börsen mit Hoffnungen auf ein schnelles Ende des Konflikts in Afghanistan werden die US-Märkte am Dienstag nach Händlerieinschätzung eine Pause einlegen und leichter eröffnen. "Ich glaube, die Märkte haben wahrscheinlich zuletzt ein wenig übertrieben", sagte James Volk von D.A. Davidson & Co. Es sehe nach einen leichten Rückgang aus.

Reuters NEW YORK. Die Kursgewinne vom Montag hätten den Dow-Jones-Index der Standardwerte wieder in den Bereich eines "Bullenmarktes" gebracht, sagte ein Händler. Seit dem Dreijahrestief des Dow Jones am 21. September hat der Index mittlerweile mehr als 20 Prozent an Wert gewonnen. In dieser Woche sei jedoch auf Grund des Feiertages am Donnerstag und einer verkürzten Handelszeit am Freitag nur mit wenig Volumen zu rechnen.

Die Futures der US-Börsen deuteten Händlern zufolge eine leichtere Eröffnung der Marktplätze an. Der Dow-Jones-Future fiel um 54 Punkte. Der Terminkontrakt auf die Technologiebörse Nasdaq reduzierte sich um 16 Punkte. Der Future des breiter gefassten S&P-500-Indexes fiel um sechs Stellen. Am Vortag hatte der Dow Jones 1,11 Prozent und die Nasdaq 1,89 Prozent zugelegt.

Im Mittelpunkt des Handels könnten nach der Vorlage von Quartalszahlen die Papiere von Staples stehen. Der Anbieter von Büromaterialien hatte zuvor einen Gewinnanstieg im dritten Quartal um acht Prozent ausgewiesen und damit die Markterwartungen erfüllt.

Der Elektronikhändler eSpeed hat im dritten Quartal nach eigenen Angaben wegen höherer Umsätze einen geringeren Verlust erzielt. Mit einem operativen Gewinn sei im vierten Quartal zu rechnen.

Am Nachmittag (MEZ) gab das US-Handelsministerium bekannt, das US-Defizit mit Waren- und Dienstleistungen sei im September auf 18,69 (August 27,11) Milliarden Dollar gesunken. Das sei der niedrigste Stand seit März 1999. Von Reuters befragte Volkswirte hatten mit einem Defizit von 24,67 Milliarden Dollar gerechnet. Um 16.00 Uhr (MEZ) werden außerdem die Frühindikatoren für Oktober erwartet.

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