Starke Einbußen in den Finanzgeschäften
Auch NordLB leidet unter der Börsenkrise

Die Norddeutsche Landesbank (NordLB) hat im ersten Halbjahr 2002 ihren Betriebsgewinn erhöht, musste angesichts der Krise an den Börsen wie auch die Konkurrenz starke Einbußen in den Finanzgeschäften verbuchen.

Reuters HAMBURG. Das Betriebsergebnis vor Risikovorsorge und Bewertung sei in den ersten sechs Monaten auf 267 Millionen Euro gestiegen nach 250,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitarum, teilte die NordLB am Donnerstag in Hannover mit.

Das Ergebnis aus Finanzgeschäften sei allerdings wegen der "schwierigen Bedingungen an den Kapitalmärkten" auf ein Minus von 5,9 Millionen Euro nach einem Plus von 39,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum gesunken. Dafür habe es eine deutliche Steigerung des Zinsüberschusses um 20,8 Prozent auf 663,6 Millionen Euro gegeben. Der Provisionsüberschuss fiel den Angaben zufolge binnen Jahresfrist um 11,9 Prozent auf 83,6 Millionen Euro.

Die NordLB sehe die Entwicklung an den Finanzmärkten und in der Wirtschaft zwar mit Besorgnis, erwarte aber von einer sich langsam wieder belebenden Konjunktur positive Impulse, hieß es. Zugleich verwies die Bank in der Mitteilung auf mögliche Risiken. "Die Risikobewertung im Kreditgeschäft und die Bewertung der Wertpapierbestände kann abschließend erst nach Ablauf des Geschäftsjahres beurteilt werden."

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