Starke Förderung durch die Wirtschaft
Japan in sportlichem Aufbruch

Das Land der aufgehenden Sonne strotzt vor neu gewonnenem Selbstbewusstsein. Nach jahrelanger Krise meldet sich Japan nicht nur wirtschaftlich zurück, sondern trumpft auch im sportlichen Kräftemessen mit beeindruckenden Erfolgen auf.

HB TOKIO. Bei den Olympischen Spielen in Athen habe für Japan ein "zweites goldenes Zeitalter" nach den Spielen von Tokio 1964 begonnen, jubelte die Boulevardzeitung "Nikkan Sports" am Montag. Mit 16 Goldmedaillen holte das asiatische Land eben so viele wie vor 30 Jahren in Tokio.

In langen Analysen befassen sich Nippons Medien mit den "Geheimnissen" des beeindruckenden Auftretens in Athen. Auffallend sei der Erfolg von Sportlern in Einzeldisziplinen wie Judo und Schwimmen, bemerkt die Tageszeitung "Mainichi Shimbun". Ein Grund sei die seit einiger Zeit verstärkte finanzielle Förderung.

Nachdem Japans Medaillenanteil bei den Spielen in Atlanta 1996 auf 1,7 Prozent gefallen war, ist 2001 in einem nationalen "Goldplan" das Ziel von 3,5 Prozent bis zu den Sommerspielen 2008 in Peking gesteckt worden. Daraufhin hat der Staat die Sportförderung finanziell aufgestockt, um gezielt Sportler in Disziplinen mit guten Medaillenchancen zu unterstützen. Dazu kommt die verstärkte Förderung von Ausnahmeathleten durch Unternehmen, nachdem die Unterstützung von privatwirtschaftlicher Seite in den Jahren nach dem Platzen der wirtschaftlichen Spekulationsblase Anfang der 90er Jahre zurückgegangen war.

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