Starke Konkurrenz durch Nachahmer-Medikamente
Bristol-Myers Squibb verdiente nur noch die Hälfte

Der US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb hat angesichts hoher Lagerbestände bei den Großhändlern und starker Konkurrenz durch kostengünstigere Nachahmermedikamente im zweiten Quartal deutlich weniger verdient als ein Jahr zuvor.

Reuters NEW YORK. Der Gewinn sei um mehr als die Hälfte auf 440 Millionen Dollar von 1,10 Milliarden Dollar im Jahr zuvor eingebrochen, teilte das Unternehmen am Dienstag in New York mit.

Pro Aktie betrage das Ergebnis damit 23 Cent nach 56 Cent im zweiten Quartal 2001. Analysten hatten nach einer Umfrage von Thomson First Call im Schnitt mit einem Gewinn je Aktie von 26 Cent gerechnet.

Der Umsatz ist um 14 Prozent auf 4,1 Milliarden Dollar zurückgegangen. Die Konkurrenz kostengünstiger Generika für das Krebsmittel Taxol, das Diabetes-Medikament Glucophage und die Arznei BuSpar gegen Angstzustände hätten die Umsatzentwicklung belastet. Alle drei Medikamente hatten in den vergangenen zwei Jahren den US-Patentschutz verloren.

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