Starke Leistung von Telekom-Fahrer Winokurow
Italiener Trentin gewinnt fünfte Vuelta-Etappe

Der Italiener Guido Trentin hat am Mittwoch die erste von vier Bergankünften der 57. Spanien-Rundfahrt über 198 km von El Ejido nach Sierra Nevada für sich entschieden. Nach 5:45:59 Stunden lag der 26-Jährige vor den Spaniern Felix Garcia Casas und Haimar Zabeldia, die acht beziehungsweise 10 Sekunden Rückstand hatten.

dpa/HB SIERRA NEVADA. Neuer Spitzenreiter ist nach der fünften Etappe der Spanier Miguel Zarrabeitia, der Tagesvierter wurde und seinen Once-Team- Kollegen Joseba Beloki als Träger des Gold-Trikots ablöste.

Zarrabeitia hat 16 Sekunden Vorsprung vor Trentin und 35 Sekunden vor Jörg Jaksche (Ansbach), der in der Tageswertung auf Rang sechs bester Deutscher war. Aus dem Team Telekom bot der Olympia-Zweite Alexander Winokurow als Tagesfünfter mit 28 Sekunden Rückstand eine starke Leistung und rückte in der Gesamtwertung auf den vierten Platz vor. Der Kasache hat 36 Sekunden Rückstand auf den Spitzenreiter.

Der Tagesabschnitt war frühzeitig vom Ausreißversuch einer sieben Fahrer starken Spitzengruppe gekennzeichnet, die 7:14 Minuten Vorsprung hatte, ehe sie nicht mehr zusammenhielt und Fahrer für Fahrer wieder eingeholt wurde. Danach lagen zeitweilig die Spanier Luis Perez vom Team Coast und Lopez de Munain mit 40 Sekunden in Führung. Auf den letzten Kilometern zum Ziel in 2510 Meter Höhe bestimmten Trentin und Casas das Geschehen, ehe sich der Italiener kurz vor dem Ziel lösen konnte.

Die Etappe hatte mit Paolo Savoldelli (Italien) und dem Spanier Roberto Laiseka zwei prominente Ausfälle. Savoldelli, Sieger des Giro d'Italia 2002 und Neuzugang des Bonner Teams Telekom für die kommenden zwei Jahre, hatte auf den ersten Etappen bereits viel Zeit verloren und war am Dienstag gestürzt. In der Gesamtwertung lag der Fahrer vom Alexia-Team mit 24:16 Minuten Rückstand auf Platz 198.

Der 33-jährige Laiseka stürzte am Mittwoch schwer. Der Baske kam im Hauptfeld fahrend aus zunächst ungeklärten Gründen zu Fall und erlitt dabei eine stark blutende Kopfverletzung. Der letztjährige Etappensieger der Tour de France und Vorjahres-Zwölfte der Spanien- Rundfahrt musste mit einem Krankenwagen abtransportiert werden, hatte aber mit Schnittwunden im Gesicht noch Glück im Unglück.

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