Starker Dunst
Fahrverbot in Peking ohne großen Erfolg

Am ersten Tag des Fahrverbots hat sich das Verkehrsaufkommen in der Olympiastadt Peking zwar verringert, allerdings liegt weiterhin ein starker Dunst über der 15,5-Millionen-Stadt. Das Problem scheint unverändert groß, obwohl die Abgase reduziert und 300 Industrieanlagen abgeschaltet wurden.

Am ersten Tag des Fahrverbots hat sich das Verkehrsaufkommen in der Olympiastadt Peking zwar verringert, allerdings liegt weiterhin ein starker Dunst über der 15,5-Millionen-Stadt. Das Problem scheint unverändert groß, obwohl die Abgase reduziert und 300 Industrieanlagen abgeschaltet wurden.

Bis zum 20. September werden Fahrzeuge mit geraden und ungeraden Nummernschildern an verschiedenen Tagen von den Straßen Pekings verbannt. Die Verantwortlichen nehmen an, dass die 3,3 Mill. Fahrzeuge der Stadt - täglich 1 200 Neuzulassungen - die größte Quelle des Smogs seien. Das Problem mit der schlechten Luft kann laut chinesischer Experten allein dadurch zu 60 Prozent reduziert werden.

Peking hat in den letzten zehn Jahren nach eigenen Angaben 20 Mrd. Dollar (12,6 Mrd. Euro) in die Verbesserung der Umweltbedingungen investiert. "Wir glauben, dass diese Maßnahmen gute Luft gewährleisten und Athleten keinen Grund zur Klage geben", meinte Sun Weide als Sprecher des Olympia-Organisationskomitees (Bocog).

Für den Fall, dass die Probleme nicht entscheidend beseitigt werden, hatte Jacques Rogge als Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) bereits angekündigt, dass notfalls einige Wettkämpfe im Ausdauerbereich - wie Marathon - nicht stattfinden könnten.

© SID

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