Starker Euro stützt Exporte
Bridgestone hebt Prognosen an

Wegen der positiven Effekte der Euro-Aufwertung auf das Exportgeschäft hat der größte japanische Reifenhersteller Bridgestone seine Gewinnprognose für das laufende Jahr deutlich angehoben.

Reuters TOKIO. Das Unternehmen gab sein neues Ziel für den Reingewinn 2003 am Freitag mit 77 Mrd. Yen (rund 565 Mill. ?) an. Das wäre eine 70-prozentige Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Bislang hatte Bridgestone einen Überschuss von 70 Mrd. Yen vorausgesagt. Die Umsatzprognose wurde auf 2,28 Billionen von bisher 2,24 Billionen Yen nach oben korrigiert.

Ein Konzernsprecher sagte, starke Exporte nach Asien und in den Nahen Osten sowie kräftige Umsätze im US- und Europa-Geschäft hätten die Ergebnisse in der ersten Jahreshälfte in die Höhe getrieben. Bridgestone erwirtschaftet rund elf Prozent der Umsätze in Europa und profitiert dabei stark vom gestiegenen Euro-Kurs. Als das Unternehmen im Februar seine Geschäftserwartungen bekannt gab, notierte die Gemeinschaftswährung noch bei 120 Yen. Inzwischen ist der Kurs auf knapp 137 Yen gestiegen. Verliert der Yen zu anderen Währungen an Wert, können die japanischen Exporteure ihre Waren im internationalen Handel ohne Margeneinbußen günstiger anbieten als die ausländische Konkurrenz.

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