Starker Margenrückgang im Mobiltelefonbereich
Lehman Brothers bestätigt Ericsson als "Market Performer"

Die Investmentbank Lehman Brothers hat die Anteilsscheine des schwedischen Telefonausrüsters Ericsson nach dessen Gewinnwarnung für das erste Quartal als "Market Performer" bestätigt, korrigierte aber sowohl das Kursziel als auch die Gewinnschätzungen nach unten.

dpa/afx LONDON. Wie die Analysten Tim Luke und Philippe Schmitt in einer am Dienstag in London veröffentlichten Studie mitteilten, erwarten sie für die nächsten Monate einen Aktienkurs von 50 SEK nach 90 bis 110 SEK der vorangegangenen Schätzung.

Darüber hinaus rechnen die Analysten für das laufende Jahr mit einem Gewinn pro Aktie (EPS) von 0,50 Cent; bisher hatten sie 1,52 Euro erwartet. Im Jahr 2002 sollte das Mobilfunk-Unternehmen einen Gewinn von 2,05 Euro pro Anteilsschein erwirtschaften - und nicht wie bisher prognostiziert 3,05 Euro. Sowohl im Mobiltelefon- als auch im Infrastruktur-Geschäft gingen die Margen stark zurück, begründeten die Experten ihre Entscheidung. Eine Besserung sei kaum absehbar.

Nach der Gewinnwarnung vom Montag scheine sich zu bestätigen, dass das Management die Position der Handy-Sparte nicht verbessern werden könne. Luke und Schmitt erwarten deshalb für das Gesamtjahr 2001 einen operativen Verlust von 13,5 Mrd. SEK, nachdem sie bisher mit einem Minus von 10 Mrd. SEK gerechnet hatten. Außerdem rechnen sie nur noch mit einer operativen Marge von 31 % für das laufende Jahr - 10 %punkte unter der bisherigen Schätzung.

Es sei darüber hinaus fraglich, inwiefern das Infrastruktur-Geschäft, immerhin das Hauptträger des Unternehmens, noch profitabel arbeite.

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