Starker Rückgang bei Mercedes-Benz
Porsche 911 ist in den USA gefragt

Nach einem deutlichen Absatzrückgang im Juni setzt der US-Autokonzern Ford wieder auf zinslose Kredite für Autokäufer. Der Ford-Absatz fiel im Jahresvergleich um elf Prozent auf 337 300 Fahrzeuge.

dpa NEW YORK. Während Porsche mit dem Erfolg des Modells 911 den Absatz um elf Prozent steigern konnte, gingen die Verkäufe anderer deutscher Autohersteller zurück. Der weltgrößte Autokonzern General Motors setzte dank großzügiger Rabatte und der Markteinführung neuer Modelle 4,3 Prozent mehr ab und verkaufte 458 876 Fahrzeuge.

Porsche verkaufte im Juni 2 285 seiner Sportwagen in den USA. Der Absatz des Modells 911 schoss um 28 Prozent in die Höhe auf 1109 Stück. Der billigere Porsche Boxster verkaufte sich mit 1 176 Einheiten um zwei Prozent schlechter als im Vorjahresmonat.

Der US-Absatz von BMW schrumpfte im Juni im Vorjahresvergleich um 1,9 Prozent auf 19 868 Fahrzeuge. Allerdings zogen die Verkäufe im gesamten ersten Halbjahr um 9,8 Prozent auf 117 736 Einheiten an. Ein Verkaufsschlager blieb der neue Mini mit 2 597 Autos im Juni.

Volkswagen setzte fünf Prozent weniger ab und kam auf 32 659 verkaufte Fahrzeuge. Im ersten Halbjahr habe Volkswagen of America insgesamt 170 019 Fahrzeuge verkauft, ein Rückgang um rund 1,7 Prozent. Volkswagen sei damit weiterhin die führende europäische Automarke in den USA, hieß es.

Bei Mercedes-Benz fiel der Absatz um 6,7 Prozent auf 16 159 Einheiten. Im gesamten ersten Halbjahr stiegen die Verkäufe jedoch um 2,7 Prozent auf 100 216 Fahrzeuge, hieß es am Dienstag. Chrysler, der US-Teil von DaimlerChrysler, setzte mit 202 822 Fahrzeugen rund vier Prozent weniger als im Juni 2001 ab. Allerdings verkaufte sich das Retro-Desing-Auto PT Cruiser gleich 30 Prozent besser mit 13 134 Einheiten. Vom Jeep Liberty wurden 55 Prozent mehr abgesetzt mit 13 243 Fahrzeugen.

Ford und General Motors bieten nun wieder zinslose Kredite für den Kauf einiger Modelle an. Die US-Konzerne hatten mit der Nullzins- Finanzierung die Autoverkäufe inmitten der Konsumflaute nach den Terroranschlägen vom 11. September deutlich ankurbeln können. Dies habe jedoch bei Konsumenten auch Erwartungen immer neuer Angebote geweckt, sagte ein Analyst der Nachrichtenagentur Bloomberg.

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