Starker Wind behinderte auch Wiederholungsdurchgang
Hannawald Achter bei Weltcup-Springen

Sven Hannawald ist beim zweiten Skispringen in Kuusamo nur Achter geworden. Der Norweger Sigurd Pettersen gewann den Wiederholungswettbewerb bei erneut irregulären Windbedingungen.

HB BERLIN. Am Tag nach dem schweren Sturz von Thomas Morgenstern hat der Norweger Sigurd Pettersen das neu angesetzte Weltcup-Skispringen von Kuusamo nach nur einem Durchgang gewonnen. Pettersen erhielt bei erneut irregulären Windbedingungen 134,3 Punkte für einen 131-Meter-Flug und siegte vor dem neuen Gesamtweltcup-Spitzenreiter Adam Malysz (Polen) und dem Finnen Veli-Matti Lindström. Das Springen musste nach dem ersten Durchgang abgebrochen werden.

Skiflug-Weltmeister Sven Hannawald belegte als bester Deutscher Platz acht mit 113,2 Punkten für einen 119-Meter-Flug. Martin Schmitt (117,5 Meter/109,5 Punkte) wurde direkt dahinter Neunter. Nachdem Hannawald beim Auftaktspringen auf Platz fünf gelandet war, ist das schlechteste deutsche Abschneiden beim Weltcup-Auftaktwochenende seit acht Jahren perfekt.

Der am Vortag schwer gestürzte Österreicher Thomas Morgenstern hatte Glück im Unglück und erlitt nur schwere Prellungen sowie zwei Schnittwunden. «Thomas hat gut geschlafen, hat keine Brüche, aber möglicherweise eine Gehirnerschütterung», erklärte der österreichische Skisprung-Chef Toni Innauer. Morgenstern verzichtete auf das Wiederholungsspringen und wird zumindest auch beim nächsten Weltcup in Trondheim fehlen. Der 17-Jährige war nach dem Absprung am Samstag von einer Windbö erfasst worden, hatte sich im Flug überschlagen und war mit voller Wucht mit dem Rücken auf den Hang geprallt.

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