Starker Yen belastet
Spider Man hilft Sony auf die Sprünge

Sony hat im abgelaufenen Quartal dank des Kinoerfolgs "Spider Man" und einem kräftigen Umsatzplus in seiner Elektroniksparte den operativen Gewinn deutlich gesteigert.

Reuters TOKIO. Sony bekräftigte zudem seine Gewinnziele für das Gesamtjahr 2002/03, rechnet aber wegen des Anstiegs des Yen mit einem geringeren Jahresumsatz als bislang.

Der operative Gewinn sei im ersten Geschäftsquartal (bis Ende Juni) auf 51,87 Milliarden Yen (rund 445 Millionen Euro) von drei Milliarden Yen im Vorjahreszeitraum gestiegen. Zudem ergab sich ein Netto-Gewinn von 57,18 Milliarden Yen nach einem Verlust von 30,1 Milliarden Yen.

Der Gruppenumsatz legte um 5,4 Prozent auf 1,72 Billionen Yen zu. Für das Geschäftsjahr 2002/03 erwartet Sony nunmehr einen Gruppenumsatz von 7,7 Billionen Yen nach zuletzt prognostizierten acht Billionen Yen.

Die geringere Umsatzprognose sei im jüngsten Anstieg der japanischen Währung begründet. Ein starker Yen belaste die Einnahmen aus dem internationalen Geschäft wie etwa den Umsatz mit dem Verkaufsschlager Play Station 2, Videospielen und Vaio Personal-Computern.

Für den operativen Gewinn der Gruppe prognostizierte Sony für 2002/03 280 Milliarden Yen. Beim Netto-Gewinn rechne Sony im Gesamtjahr unverändert mit 150 Milliarden Yen. In der Filmsparte ergab sich den Angaben zufolge dank des Kassenschlagers "Spider Man" ein operativer Gewinn von 9,3 Milliarden Yen nach einem Verlust von 2,7 Milliarden Yen. Die Elektronik-Sparte verzeichnete einen Anstieg beim operativen Gewinn auf 49,1 Milliarden Yen nach revidiert 1,5 Milliarden Yen im Vorjahresquartal.

Auch die Spiele-Sparte gelangte im Quartal mit einem operativen Gewinn von 2,6 Milliarden Yen in die schwarzen Zahlen. Im Vorjahr hatte sich dort noch ein Verlust von 3,12 Milliarden Yen ergeben. Analysten bezeichneten die Ergebnisse als solide. "Die Zahlen sind stark", sagte Shigeki Ubukata von Sumisei Global Investment Trust Management.

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