Start ins olympische Turnier
Deutsche Taekwondoka mit hohen Zielen

Die deutschen Taekwondoka standen mit dem Rücken zur Wand, doch den wichtigsten Kampf haben sie bereits vor Olympia gewonnen. Trotz der verpassten Athen-Qualifikation ist der Rauswurf aus dem Förderprogramm des deutschen Sports abgewendet worden. "Über unserem Sport schwebte das Damoklesschwert", sagt Teamchef Markus Kohlöffel.

Mit großer Motivation und voller Selbstbewusstsein sehen die Taekwondoka dem Olympia-Comeback (ab Mittwoch 9.00 Uhr/3.00 Mesz) in Peking entgegen. "Wir stehen hier mit vier starken Leuten und haben schon durch die Qualifikation der maximal möglichen Athletenzahl nachgewiesen, dass wir zurecht nach Athen weiter finanziell gefördert worden sind", sagt Kohlöffel.

"Haben das Zeug, um in den Medaillenkampf einzugreifen"

Die drei Europameister Helena Fromm (München/-67kg) Sümeyye Gülec (Nürnberg/-49kg) und Levent Tuncat (Laar/-58kg) sowie der EM-Dritte Daniel Manz (Friedrichshafen/- 68kg) haben laut Kohlöffel "alle das Zeug, um in den Medaillenkampf einzugreifen". Bisher ist das von Faissal Ebnoutalib (Offenbach) in Sydney bei der Olympia-Premiere des fernöstlichen Kampfsports (Tae-kwon-do wird mit Fuß-Faust-Weg übersetzt) gewonnene Silber die einzige deutsche Olympia-Medaille.

Große Hoffnungen ruhen auf Levet Tuncat. Der dreimalige Europameister steht gleich am ersten der vier Wettkampftage auf der Matte der Pekinger Universität für Wissenschaft und Technik. Acht Tage nachdem an gleicher Stelle Judoka Ole Bischof (Reutingen) Gold eroberte, will auch der gerade 20-Jährige ganz oben auf dem Treppchen stehen. "Ich bin extrem ehrgeizig", meint der Youngster. "Mein Ziel heißt Gold, alles andere ist mir zu wenig."

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