Start-up Asgoodas.nu
Ausrangierte Handys schnell zum Fixpreis loswerden

Das Start-up Asgoodas.nu trägt einen komplizierten Namen und hat eine einfache Verkaufsidee: Gebrauchte Handys sollen so einfach wie möglich zu einem fairen Marktpreis verkauft werden. Über eine Homepage können Kunden ihr neues gebrauchtes Handy kaufen - und wie bei einem Gebrauchtwagen gibt es obendrein eine Gewährleistung.

HB. Ein Handy wegwerfen, nur weil man bei der Vertragsverlängerung von seinem Anbieter ein neues Modell bekommen hat? Ein Handy, das an sich noch funktioniert und vielleicht nur ein paar kleine Kratzer hat. So viel Wegwerfgesellschaft mag kaum einer demonstrieren. Doch das neue Mobiltelefon hat meist mehr und immer neue Funktionen und ist schicker, noch kleiner, kurz: vorzeigbarer. Das alte Teil verschenken an Familie oder Freunde klappt auch nicht mehr, weil die meisten schon versorgt sind.

Bleibt nur eins: Verkaufen. Und die Aktion will Christian Wolf mit seinem Unternehmen mit dem - etwas komplizierten - Namen Asgoodas.nu so leicht wie möglich machen. Sein Geschäftsprinzip: "Unkompliziert und zum Festpreis, und zwar zum fairem Marktpreis." Der orientiert sich daran, was private Handyverkäufer auf diversen Portalen wie Ebay erzielen. Ermittelt wird dieser Preis per IT-System.

Umgekehrt bekommen diejenigen, die ein Gebraucht-Handy bei dem 31-Jährigen über seine Homepage kaufen, ein durchgechecktes Gerät mit einer zwölfmonatigen Gewährleistungsfrist. Das Prinzip ist so ähnlich wie bei runderneuerten Autoreifen beziehungsweise einem Autohändler, der Käufern Garantie auf Gebrauchtwagen gibt.

"Diese Gewährleistung ist der Grund, warum gewerbliche Verkäufer im Schnitt 20 bis 30 Prozent mehr bei Versteigerungportalen erzielen", weiß Wolf, der zuletzt als Unternehmensberater mit Schwerpunkt Innovationsmanagement arbeitete. Privatverkäufer schlössen Gewährleistungsansprüche und Rückgaberechte nämlich stets aus. Käufer haben bei ihm die Wahl zwischen 150 Modellen, den Bestsellern der vergangenen drei Jahre. In den nächsten Tagen sollen es 250 verschiedene Modelle werden. Das Meistgekaufte sei momentan das "Sony K 750i", das - so Wolf - nichts Besonderes sei, aber ein solides und einfaches Gerät. Der Preis läge bei 40 bis 60 Euro, der Neupreis zum Beispiel bei Amazon: 380,80 Euro.

Die Verkäufer dagegen sparten sich die Mühe, ihr Handy selbst bei Ebay oder anderswo einzustellen - samt aller Mühen mit dem Fotografieren, Beschreiben, Verschicken des Handys, dem Kaufpreisrisiko und allem möglichen anderen Ärger. Der Verkauf soll simpel und ohne Aufwand ablaufen: Der Verkäufer gibt seine Kontoverbindung an, bekommt per Mail DHL - Aufkleber, die er auf dem Paket mit seinem Handy anbringt und abschickt. Nach dem Durchchecken des Geräts bekommt er sein Geld überwiesen.

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