State Street schlägt für 1,5 Milliarden Dollar zu
Deutsche Bank verkauft Custody-Geschäft

Die Deutsche Bank hat wie erwartet den Großteil ihrer Wertpapierdienste an den US-Finanzdienstleister State Street verkauft und forciert damit den Abbau von Randaktivitäten.

Reuters FRANKFURT. "Der von State Street gezahlte Preis beläuft sich auf bis zu 1,5 Mrd. $, vorbehaltlich möglicher Anpassungen", teilte die Bank am Dienstag mit. Der Preis werde in bar oder einer Kombination aus Barzahlung und Aktien gezahlt.

Veräußert wurden den Angaben zufolge die Bereiche Global Custody, Global Fund Services, Globale Wertpapierleihe und Globale Performance Messung sowie die Wertpapierverwahrung und-abwicklung in den USA und Großbritannien. Die weltweit insgesamt 3 200 Mitarbeiter dieser Bereiche würden von State Street übernommen. Im Bankkonzern verbleiben das Wertpapierverwahrgeschäft in Kontinentaleuropa, Asien und Lateinamerika.

State Street ist bislang die Nummer drei im globalen Custody-Geschäft und wird mit der Akquisition Weltmarktführer. Die Deutsche Bank hatte seit Mitte September exklusiv mit State Street über den Verkauf verhandelt.

Am Morgen hatte die Deutsche Bank ihren 7,5 prozentigen Anteil am Reifenhersteller Conti zu 14,10 Euro pro Aktie an der Börse platziert.

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