Statistik der Registrierungsstelle DENIC
West-Ost-Gefälle im deutschen Internet

Bei den rund sechs Mill. deutschen Internet-Adressen mit dem Kürzel .de gibt es weiterhin ein starkes West-Ost-Gefälle. Bei der geographischen Auswertung für das Jahr 2002 hätten sich erneut große Unterschiede zwischen alten und neuen Bundesländern ergeben, teilte die deutsche Registrierungsstelle DENIC am Mittwoch in Frankfurt mit.

HB/dpa FRANKFURT. Die neuen Bundesländer verzeichneten zwar immer noch hohe Zuwachsraten von mehr als 20 %, doch die Domainzahl liege nur bei etwa der Hälfte des Bundesdurchschnitts.

So seien allein in Frankfurt am Main (87 813) etwa genau so viele Domains registriert wie in ganz Thüringen (87 360). Stuttgart (67 019) wird in der Zahl der Domain-Registrierungen von Sachsen Anhalt (71 854) nur geringfügig überholt. Unter den Städten führt Berlin mit 322 623 Eintragungen die Rangliste weiterhin deutlich an. Der Hauptstadt folgt Hamburg, das im Jahr 2002 mit 226 713 Domain-Registrierungen München (221 427) erstmals überholt. Bezogen auf die Einwohnerzahl gibt es die meisten Domains jedoch weiterhin in München mit 180 Domains pro 1000 Einwohner.

Nach Angaben der DENIC hat sich seit Mitte der 90er Jahre ein Trend abgezeichnet, wonach Internet-Domains immer stärker von Privatpersonen genutzt werden. Nur rund ein Fünftel der Seiten mit dem deutschen .de-Kürzel sei auf Firmen registriert. Bundesweit verfügten inzwischen 70 von 1000 Bundesbürgern über eine eigene Internet-Adresse.

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