Statistik
Euro-Umstellung führt zu Preissteigerungen

Wegen der Euro-Bargeldeinführung zum Jahreswechsel haben sich einzelne Waren in den vergangenen Monaten verteuert.

ap/dpa WIESBADEN. Die Umstellung auf den Euro führt zunehmend zu Preissteigerungen bei Produkten des täglichen Bedarfs. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, hat sich der Anteil der Preiserhöhungen, die auf die Euro-Einführung zurückzuführen sind, in den vergangenen Monaten leicht erhöht. Der geschätzte Einfluss der so genannten euro-induzierten Preisänderungen auf die untersuchten 35 Produktgruppen liege zurzeit zwischen 0 und 0,5 Prozentpunkten.

Von Januar bis Oktober 2001 war den Angaben zufolge bei den untersuchten Produkten im Durchschnitt jede sechste Preisänderung (16,2 Prozent) auf den Euro zurückzuführen. Die Statistiker wiesen aber darauf hin, dass eine Aussage über den Einfluss der Euro-Einführung auf den gesamten Preisindex für die Lebenshaltung nicht möglich ist. Die beobachteten Erzeugnisse des täglichen Bedarfs repräsentierten nur einen geringen Teil des Gesamtindexes und der Einfluss der Euro-Einführung auf die übrigen Güter sei unbekannt.

Das Statistische Bundesamt, beobachtet seit geraumer Zeit gemeinsam mit der Deutschen Bundesbank etwa 18 000 Preise von Produkten des täglichen Bedarfs, die üblicherweise am deutschen Markt zu "attraktiven" Preisen angeboten werden. Als "attraktiv" gelten glatte Preise, die auf 0 oder 5 enden, sowie so genannte Schwellenpreise, die auf 8 oder 9 enden.

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