Statistisches Bundesamt
Importpreise ziehen im Juli um 10, 9 Prozent an

Die Einfuhrpreise lagen damit unter den Steigerungsraten der Vormonate.

ddp WIESBADEN. Der Preisauftrieb für Importe hat sich abgeschwächt. Nach Angaben des Wiesbadener Statistischen Bundesamtes vom Freitag lag der Index der Einfuhrpreise im Juli 2000 um 10,9 % über dem Vorjahresstand. Im Juni und im Mai 2000 hatte die Jahresveränderungsrate plus 11,5 % und plus 11,7 % betragen. Ohne die Preistiegerung für Erdöl und Mineralölerzeugnisse legte der Index im Juli im Jahresvergleich nur um 6,6 % zu.

Gegenüber dem Vormonat Juni 2000 stieg der Einfuhrpreisindex um 0,4 %. Binnen Monatsfrist verteuerte sich unter anderen die Einfuhr von Dieselkraftstoff und leichtem Heizöl (+6,5 %), Holz- und Zellstoff (+3,7 %), Erdgas (+2,7 %) sowie NE-Metallen in Rohform (+2,3 %), darunter insbesondere Aluminium (+3,6 %) und Kupfer (+3,3 %). Billiger wurde dagegen die Einfuhr von Motorenbenzin (-11,8 %) und Erdöl (-1,2 %). Gegenüber Juli 1999 haben sich vor allem folgende Güter starke verteuert: Erdgas (+90,0 %), Mineralölerzeugnisse (+77,2 %), Erdöl (+74,5 %), Edelmetalle und Halbzeug daraus (+62,1 %), Holz- und Zellstoff (+46,6 %), NE-Metalle in Rohform (+25,3 %), darunter Aluminium (+22,5 %) und Kupfer (+20,2 %), Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen (+17,0 %), chemische Grundstoffe (+16,4 %), sowie Schweinefleisch (+11,9 %).

Die Ausfuhrpreise lagen nach Angaben der Statistiker im Juli 2000 um 3,7 % höher gelegen als im Vorjahresmonat. Im Juni und im Mai 2000 hatte die Jahresveränderungsrate plus 3,6 % und plus 3,8 % betragen. Gegenüber Juni 2000 sind die Ausfuhrpreise um 0,3 % gestiegen.

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