Statt in die Suppe im See ausgesetzt
US-Behörde lässt Raubfische aus China vergiften

Die Naturschutzbehörde des US-Staates Maryland hat einen ganzen Schwarm von Schlangenkopf-Fischen vergiften lassen, weil die aus China stammenden Tiere andere Arten zu verdrängen drohten.

Reuters WASHINGTON. Über einem rund 1,5 Hektar großen Teich sei ein Pestizid versprüht worden, teilte eine Sprecherin der Behörde am Donnerstag mit. "Wir haben die Hoffnung, dass die meisten Fische jetzt tot sind", sagte sie. Schlangenköpfe können mit ihren Flossen auch auf dem Land kurze Strecken zurücklegen und bis zu drei Tage lang außerhalb des Wassers leben.

Die aus dem chinesischen Jangtse-Fluss stammenden Raubfische werden bis zu einem Meter lang. Das US-Innenministerium plant, Einfuhr und Verkauf lebender Fische dieser Gattung zu verbieten.

In Maryland waren die Schlangenköpfe durch einen Bewohner der Region eingeschleppt worden, der einige Exemplare auf einem New Yorker Markt gekauft hatte. Er wollte aus den Fischen eine Suppe für einen kranken Verwandten zubereiten. Als es dem Kranken besser ging, setzte er die nicht mehr benötigten Tiere in dem Teich nahe der Stadt Crofton aus.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%