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Steag Hamatech erwartet Break even

Der Anlagenbauer Steag Hamatech sieht nach eigenen Angaben nach dem Krisenjahr 2001 wieder deutlich zuversichtlicher in die Zukunft und will schon im ersten Quartal 2002 die Gewinnzone erreichen.

rtr STERNENFELS. Die Gesellschaft erwarte nach dem verlustreichen vergangenen Jahr für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres ein ausgeglichenes operatives Ergebnis und damit ein Quartal früher als bisher erwartet, teilte Steag Hamatech am Donnerstag in Sternenfels mit. Diese schwarze Null werde sich auch im zweiten Quartal bestätigen, hieß es.

"Wir sind überzeugt davon, jetzt im Markt über eine umfassende, attraktive Produktpalette zu verfügen", teilte Vorstandschef Stephan Mohren mit. Das Unternehmen werde 2002 nachhaltig den Turnaround unter Beweis stellen, fügte er hinzu.

Mitte Februar hatte Mohren das Erreichen der Gewinnschwelle noch für das zweite Quartal des Jahres angekündigt. Dazu sei eine Bruttomarge von 13 bis 15 % nötig, hatte Mohren gesagt. Ursprünglich war er für das erste Quartal von einem Vorsteuerverlust von maximal zwei Mill. ? ausgegangen.

Grund für die verbesserte Ertragslage sei zum einen eine signifikante Reduzierung der Strukturkosten vor allem bei der US-Tochter Steag Hamatech Inc., teilte die Firma weiter mit. Positiv wirke sich darüber hinaus auch die Senkung der Produktkosten aus, die durch ein verbessertes Produktdesign ermöglicht worden sei.

Steag Hamatech bekräftigte, im ersten Quartal Aufträge über insgesamt 40 Mill. ? und einen Umsatz von 25 Mill. ? zu erwarten. Die Gesellschaft bestätigte am Donnerstag zudem die bereits Mitte Februar veröffentlichten vorläufigen Zahlen für 2001. Danach verzeichnete Steag Hamatech einen Vorsteuerverlust (Ebt) von 65,2 Mill. ? nach einem Verlust von 9,6 Mill. ? im Jahr zuvor. Dies sei vor allem auf einen operativen Verlust von elf Mill. ? bei der US-Tochter Steag Hamatech Inc. sowie auf eine Sonderabschreibung auf Wertberichtigungen in Höhe von fast 40 Mill. ? zurückzuführen, begründete die Firma.

Der Umsatz des Konzerns schrumpfte den endgültigen Zahlen zufolge auf 122,9 (Vorjahr: 215,5) Mill. ?. Das Eigenkapital bezifferte die Gesellschaft zum Jahresende 2001 mit 74,9 Mill. ?.

Die im Nemax50 notierte Aktie von Steag Hamatech gewann bis zum Mittag in einem etwas festeren Marktumfeld mehr als acht Prozent auf 6,56 ?.

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