Steag Hamatech waren Spitzenreiter
Neuer Markt gibt Teil der Gewinne wieder ab

Die Aktien am Neuen Markt haben den Donnerstaghandel versöhnlich beendet. Allerdings mussten sie einen Teil ihrer Tagesgewinne wieder abgeben. Zwei Stunden vor Ende der Sitzung hatte der Nemax 50 sogar wieder einmal den roten Bereich getestet. Beim Schlussgong in Frankfurt stand der Blue-Chips-Index jedoch bei 1 717,92 Punkten. Das ist ein Aufschlag von 1,01 % im Vergleich zum Vortag.

dpa-afx FRANKFURT Der Nemax-All-Share , in dem alle Titel des Neuen Marktes erfasst sind, stand dagegen mit 1,22 % auf 1 825,95 Punkten im positiven Terrain. Als die Zeichen in New York auf eine freundliche Eröffnung der NASDAQ hindeuteten, hatten die Wachstumswerte deutlich angezogen und verbuchten in der Spitze Gewinne von mehr als drei Prozent.

Am späten Nachmittag habe sich Lustlosigkeit breit gemacht, sagte ein Händler: Der Markt lege eine Verschnaufpause ein, gab er sich gelassen: Die NASDAQ in New York habe ebenfalls einen Teil der Gewinne abgegeben; außerdem seien die Umsätze eher moderat gewesen.

Steag Hamatech waren der Spitzenreiter mit einem Aufschlag von 14,44 Prozent auf 10,30 Euro. Auch Lion Bioscience legten deutlich zu und gewannen 14,43 Prozent auf 28,15 Euro: Lion hatte am Morgen bekannt gegeben, dass die Übernahme der US-amerikanischen Terga Biosciences abgeschlossen sei. "Die Kursgewinne sind eine Reaktion auf die starken Kursverluste in den vergangenen Wochen", sagte ein Händler. Die Übernahme spiele nur eine untergeordnete Rolle, da diese schon bekannt gewesen sei.

Für die Anteilsscheine der Comdirect Bank ging es auf und ab: Die Commerzbank-Tochter hatte am Morgen bekannt gegeben, dass sie im Jahr 2000 einen Rein-Gewinn von nur 2,7 Mio. Euro erwirtschaftet habe nach 10,7 Mio. Euro im Vorjahr. Daraufhin rutschte die Aktie um 0,81 Prozent auf 11,01 Euro. Auch die Aktie des Konkurrenten ConSors verbuchte Verluste: Sie gab 0,41 Prozent ab und kostete 24,00 Euro.

Fester präsentierten sich dagegen die Anteilsscheine der Direkt Anlage Bank . Sie legten um 0,81 Prozent auf 21,28 Euro zu. Zuvor hatte der US-amerikansiche Online-Broker Charles Schwab mitgeteilt, er erwäge, einen Teil seiner Beschäftigten zu entlassen. Der Grund: Im Februar habe der durchschnittliche Tageshandel mit Kunden um 13 Prozent auf 244.600 Transaktionen unter dem Niveau vom Januar 2001 gelegen. Gegenüber dem Vorjahr sei das sogar ein Rückgang von 31 Prozent.

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