Steigende Kerosinkosten
Thomas Cook dreht vorerst nicht die Preisschraube

Der Reisekonzern Thomas Cook wird im Gegensatz zu seinem Miteigentümer Lufthansa trotz der steigenden Ölpreise die Tarife für Flugreisen nicht erhöhen.

Reuters FRANKFURT. "Wir werden bis auf weiteres die Reisepreise nicht erhöhen", teilte ein Cook-Sprecher am Donnerstag in Oberursel bei Frankfurt mit. Cook als zweitgrößter europäischer Reisekonzern folgt damit dem Konkurrenten und Marktführer Tui, der am Vortag bereits mitgeteilt hatte, aufgrund von langfristiger Preisabsicherung für den Treibstoffbedarf die Reisetarife nicht anheben zu müssen.

Die Lufthansa hatte dagegen erklärt, sie habe auch Zusatzkosten für das Absichern (Hedging) der Kerosinkosten und werde deshalb kurzfristig die Tarif um etwa 4,5 Prozent anheben. Thomas Cook gehört zu 50 Prozent der Lufthansa. Der Cook-Sprecher wies daraufhin, dass regulär aus einem Katalog gebuchte Reisen ohnehin einer Preisbindung von vier Monaten unterliegen.

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