Steigende Kosten und rückläufige Umsätze
Club Med verringert Nettogewinn deutlich

Steigende Kosten und rückläufige Umsätze haben beim französischen Reiseveranstalter Club Mediterranee das Betriebsergebnis im ersten Halbjahr um 42 % einbrechen lassen. Das Ebit (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) sei in den sechs Monaten des Geschäftsjahres 2000/01 (zum 30. April) auf 34 Mill. Euro von 58 Mill. Euro gefallen, teilte das Unternehmen am Dienstag in Paris mit.

Reuters PARIS. Analysten hatten mit einem Ergebnis zwischen 30 und 40 Mill. Euro gerechnet. Der Reingewinn sei auf sechs Mill. Euro von 38 Mill. Euro im gleichen Vorjahreszeitraum gesunken. Das Unternehmen, das in diesem Jahr bereits zwei Gewinnwarnungen ausgegeben hat, wollte keinen Ausblick auf das Gesamtjahr geben.

Zur Begründung hieß es, es sei noch nicht absehbar, wie sich die Geschäfte in den USA und in Asien entwickeln würden. Die europäisch-afrikanische Region, die zu 80 % zum Umsatz beitrage, werde in diesem Jahr auf jeden Fall weiter wachsen. Für das Unternehmen gesamt könne jedoch noch keine Aussage getroffen werden. Analysten hatten eine erneute Gewinnwarnung für das zweite Halbjahr befürchtet. Club Med werde sich kaum soweit erholen können, um ihre eigenen Prognosen zu erfüllen, hatte es geheißen. Diese Befürchtungen bestätigte Club Med am Dienstag nicht.

Club Med hat nach eigenen Angaben vor allem in Feriendörfer in Griechenland, Marokko und Ägypten investiert. Das Unternehmen wolle künftig nicht nur Ferienreisen anbieten sondern auch in den Bereich Fitness und Unterhaltung expandieren.

Der Club-Med-Aktienkurs kletterte in einem schwachen Marktumfeld um 0,95 % auf 58,75 Euro.

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