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Steigende PKW-Neuzulassungen im November - deutsche Autobauer im Plus

Die Autohersteller haben nach dank zahlreicher Modelloffensiven im November ihre Aufholjagd in Europa fortgesetzt.

dpa-afx BRÜSSEL. Die Autohersteller haben nach dank zahlreicher Modelloffensiven im November ihre Aufholjagd in Europa fortgesetzt. Die Zahl der PKW-Neuzulassungen stieg in Gesamteuropa (EU+Efta) um 7,6 Prozent auf 1 200 822 Fahrzeuge, berichtete der europäische Herstellerverband Acea am Dienstag in Brüssel. Nach elf Monaten liegt die Zulassungszahl damit um 1,4 Prozent über dem Vorjahr. In Westeuropa (alte EU+Efta) nahm der Absatz im November um 9,5 Prozent auf 1 141 954 Autos zu. Stärkster Einzelmarkt war Frankreich mit einem Wachstum von 18 Prozent.

Begünstigt wurde die positive Entwicklung auch dadurch, dass es in zahlreichen Ländern in diesem November zwei Arbeitstage mehr als im Vorjahresmonat gab. Die Aktien der deutschen Autohersteller legten nach Bekanntgabe der Zahlen zu. Die Papiere von Volkswagen gewannen 1,47 Prozent auf 34,45 Euro, BMW stieg um 1,65 Prozent auf 33,24 Euro und Daimler-Chrysler kletterten um 1,08 Prozent auf 35,55 Euro. Analysten und Händler werteten die Zahlen als Bestätigung der wieder leicht anziehenden Autokonjunktur.

VW Steigert Marktanteil

In Deutschland wurden wie bereits bekannt 284 765 Fahrzeuge neu zugelassen, 11,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Der Volkswagen-Konzern verbesserte seinen Marktanteil in Westeuropa im November von 18,7 auf 19,2 Prozent. Insgesamt stieg der Zahl der VW-Neuzulassungen um 12,5 Prozent auf 219 652 Autos, seit Januar um 0,9 Prozent auf 2 416 971 PKW. Bei der Marke VW gab es ein Plus von 14,9 Prozent auf 123 821, bei Audi sogar einen Zuwachs um 19,3 Prozent auf 47 714. Die Konzernmarke Seat verlor 3,9 Prozent.

Daimler-Chrysler legte beim Marktanteil nur schwach von 6,4 auf 6,5 Prozent zu. Die Stuttgarter steigerten absolut gesehen ihre Neuzulassungen aber um zwölf Prozent auf 74 670 PKW. Per Ende November mussten der Konzern aber einen Rückgang um 2,7 Prozent auf 841 759 hinnehmen. Die Kernmarke Mercedes verbesserte sich um 12,3 Prozent auf 56 800, die defizitäre Kleinwagenmarke smart um 30,4 Prozent auf 12 260. Die US-Marke Chrysler büßte dagegen 16,5 Prozent ein.

Guter November FÜR Opel

Der Münchner Konkurrent BMW erhöhte den Marktanteil in Westeuropa von 4,7 auf 5,0 Prozent. Die Neuzulassungen der BMW Group stiegen um 18,3 Prozent auf 57 576 Autos, zwischen Januar und November um 10,4 Prozent auf 638 049. Bei der Marke BMW kletterten sie um 17,7 Prozent auf 47 639 und beim Mini um 21,1 Prozent auf 9 937.

Der weltgrößte Autobauer General Motors verbesserte seinen Marktanteil von 9,3 auf 9,5 Prozent. Die Zulassungen bei Opel/Vauxhall stiegen um 11,8 Prozent auf 101 283, der Marktanteil stieg damit leicht von 8,7 auf 8,9 Prozent. Mit Stand Ende November lag Opel aber noch mit 1 217 156 um 0,3 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Bei den Marktanteilen gehörten im November zu den Verlierern Fiat (von 8,0 auf 6,8 Prozent), Nissan (2,9 auf 2,4), Mazda (1,7 auf 1,4), Toyota (4,9 auf 4,8), Peugeot/Citroen (13,6 auf 13,3), Ford (10,6 auf 10,5) und Renault (11,5 auf 11,3).

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