Steigerung um 0,1 Prozent
US-Frühindikator-Index hinter Erwartungen

Der Ausblick auf die Entwicklung der US-Wirtschaft in den nächsten drei bis sechs Monaten hat sich einem wichtigen Konjunkturbarometer zufolge im März geringer als erwartet aufgehellt.

Reuters WASHINGTON. Der Index für die US-Frühindikatoren sei im März im Vergleich zum Vormonat um 0,1 % auf 112,3 Punkte gestiegen, teilte das private Wirtschaftsforschungsinstitut Conference Board am Donnerstag in Washington mit. Von Reuters befragte Volkswirte hatten im Schnitt einen Anstieg um 0,3 % prognostiziert.

Im Februar war der Index zum Vormonat unverändert bei 112,4 Punkten geblieben nach einem Plus von 0,8 % im Januar.

Das Conference Board berechnet den Index aus zehn verschiedenen Indikatoren, zu denen unter anderem die Geldmenge, Aktienkurse, Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung, Baugenehmigungen, Verbrauchererwartungen und Industrieaufträge gehören. Die Frühindikatoren signalisieren in der Regel die wirtschaftliche Entwicklung in den folgenden drei bis sechs Monaten. Zudem gilt der Index als Maßstab für die Wirksamkeit der Geldpolitik der US-Notenbank (Fed).

Wie das Institut weiter mitteilte, stieg der Index für Gleichlaufende Indikatoren im März um 0,2 % auf 116,0 Punkte nach einem Plus von 0,2 % im Februar. Die Nachlaufenden Indikatoren dagegen fielen um 0,4 % auf 101,5 Punkte nach revidiert minus 0,5 % im Vormonat.

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