Steigerung um 0,4 Prozentpunkte erwartet
Krankenkassen wollen Beiträge anheben

Angesichts des Milliardenlochs bei den Krankenkassen müssen sich Millionen Versicherte zum Jahreswechsel auf höhere Beiträge einstellen.

dpa BERLIN. "Flächendeckend sind in der gesetzlichen Krankenversicherung Beitragserhöhungen um 0,3 bis 0,4 % erforderlich", sagte der Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Angestellten-Krankenkassen (VdAK), Herbert Rebscher, der "Frankfurter Rundschau".

Bei einem Gespräch mit dem Gesundheitsministerium legten die Spitzenverbände der Krankenkassen nach Angaben der "Süddeutschen Zeitung" ein Sofortprogramm vor, um die Ausgaben zu senken und den Beitragsschub noch zu mildern. So fordern sie ein neues Arzneisparpaket und eine "uneingeschränkte Honorarhaftung" der Ärzte für die Arzneiausgaben, berichtet die "Frankfurter Rundschau".

Vor der Bundestagswahl hatten die meisten Kassenverbände konkrete Prognosen zur Beitragsentwicklung verweigert. Lediglich die Betriebskrankenkassen hatten eingeräumt, dass es zu weiteren Erhöhungen kommt. Die gesetzlichen Kassen haben im ersten Halbjahr 2002 ein Defizit von 2,4 Mrd. ? angehäuft. Für das Gesamtjahr wird dank höherer Einnahmen ein Loch von 1 bis 1,5 Mrd. ? erwartet.

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