Steigerungsrate zum Vorjahresmonat um 12,5 Prozent
Exportwachstum im Handel mit den USA nimmt ab

adx WIESBADEN. Die deutschen Ausfuhren in die USA haben im Juli nicht mehr so spektakuläre Zuwächse aufgewiesen wie in den Vormonaten. Während sie in den ersten sieben Monaten des Jahres 2000 binnen Jahresfrist insgesamt um 20,2 % zugenommen hatten, stiegen sie im Juli um 5,9 % auf 10,5 Mrd. Mark, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Insgesamt erreichten die deutschen Ausfuhren im Juli einen Wert in Höhe von 97,2 Mrd. Mark. Gegenüber dem Vorjahresmonat war dies ein Zuwachs um 12,5 %. Besonders stiegen dabei die Exporte in die Länder der Europäischen Union sowie in die Asean-Länder.

Die deutschen Exporte in die Eurozone stiegen den Angaben zufolge im Juli binnen Jahresfrist um 17,7 % auf 41,8 Mrd. Mark. Allein nach Frankreich, dem größten deutschen Exportland, wurden Waren im Wert von 11,1 Mrd. Mark (+15,8 %) ausgeführt. Die Ausfuhrzuwächse gegenüber Drittländern fielen demgegenüber im Juli 2000 mit +8,5 % auf 43,5 Mrd. Mark geringer aus als die der Gesamtausfuhr.

Die deutschen Einfuhren stiegen im Juli 2000 um 21,2 % auf 86,9 Mrd. Mark. Von Januar bis Juli 2000 entfielen 57,5 % der Gesamtexporte und 52,2 % der Gesamtimporte auf die Mitgliedstaaten der Europäischen Union, teilten die Statistiker mit. In die Eurozone wurden 44,4 % der Ausfuhren abgesetzt und 41,4 % der Einfuhren aus ihr bezogen. Unter den Drittländern waren die USA vor Japan der wichtigste außereuropäische Handelspartner, auf den 10,3 % der deutschen Exporte und 8,6 % der deutschen Importe entfielen.

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