Stellen werden gestrichen
Landmaschinenbauer Deere in den roten Zahlen

Der weltgrößte Landmaschinenhersteller Deere & Company hat im Geschäftsjahr 2000/2001 angesichts der schwachen Konjunktur, Umstrukturierungskosten und des starken Dollar rote Zahlen ausgewiesen.

dpa MOLINE. Das Unternehmen, das auch Baumaschinen sowie Forstwirtschafts- und Verbraucherprodukte anbietet, wies für das am 31. Oktober beendete Geschäftsjahr 2000/01 einen Verlust von 64 Mill. $ aus nach einem Gewinn von 486 Mill. $ im Vorjahr. Der Umsatz stieg um ein Prozent auf 13,3 Mrd. $ (29,5 Mrd. DM /15,1 Mrd. Euro).

Es gab im Schlussquartal einen Verlust von 320 Mill. $, wobei sich Sonderbelastungen nach Steuern von 216,6 Mill. $ auswirkten. Der Umsatz schrumpfte um sechs Prozent auf 3,2 Mrd. $, teilte Deere am Dienstag mit. Der Auslandsumsatz stieg im Schlussquartal allerdings um drei Prozent und im Gesamtjahr um zwei Prozent.

Deere will seine Kosten weiter senken und hat die Schließung und den Verkauf eines Betriebs in Loudon (Tennessee) angekündigt. Es werden dort mehr als 300 Mitarbeiter ihre Stellen verlieren. Deere will auch im Hauptquartier in Moline (Illinois) Stellen streichen. Es könnten bis zu zehn Prozent der dortigen Mitarbeiter betroffen sein. Deere erwartet für das laufende Geschäftsjahr einen Rückgang des Umsatzes um drei bis sieben Prozent.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%