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Stellenabbau bei Thomas Cook überwiegend umgesetzt

Die Sanierung des verlustreichen Tourismus- Konzerns Thomas Cook schreitet voran. Der im Frühjahr angekündigte Personalabbau ist nach Unternehmensangaben bereits weitgehend erreicht. Mit dem Sparprogramm sollte jede zehnte der 5500 Stellen in Deutschland wegfallen. "Dieses Ziel ist überwiegend umgesetzt", sagte Finanzvorstand Heinz-Ludger Heuberg der Mitarbeiterzeitung "Connect".

dpa-afx OBERURSEL. Die Sanierung des verlustreichen Tourismus- Konzerns Thomas Cook schreitet voran. Der im Frühjahr angekündigte Personalabbau ist nach Unternehmensangaben bereits weitgehend erreicht. Mit dem Sparprogramm sollte jede zehnte der 5500 Stellen in Deutschland wegfallen. "Dieses Ziel ist überwiegend umgesetzt", sagte Finanzvorstand Heinz-Ludger Heuberg der Mitarbeiterzeitung "Connect".

"Bei der (Flugtochter) Condor haben wir beim nichtfliegenden Personal die notwendigen betriebsbedingten Kündigungen ausgesprochen. Sie werden zum Jahresende wirksam", sagte Heuberg. Weitere Stellenstreichungen betrafen die Konzernzentrale in Oberursel bei Frankfurt, die Veranstalter wie Neckermann und den Vertrieb. Konkrete Zahlen für einzelne Bereiche nannte der Konzern auf Nachfrage nicht.

Thomas Cook gehört jeweils zur Hälfte Lufthansa AG und Karstadtquelle AG und hatte im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahrs (1. November bis 30. April) 385,1 Mill. ? Verlust vor Steuern erlitten (Vorjahreszeitraum: minus 434,2 Millionen). Der Umsatz lag in diesen sechs Monaten bei knapp 2,4 Mrd. ?.

Personalkürzungen über das angekündige Maß hinaus sind nicht vorgesehen. "Wir haben das Gesamtpaket so aufgesetzt, dass es nach derzeitigem Kenntnisstand ausreichend ist, um uns wieder in die Gewinnzone zu führen. Ein Nachlegen ist nicht geplant", sagte Heuberg. Zur Sanierung hatte Thomas Cook in Teilbereichen auch eine befristete Rückkehr zur 40-Stunden-Woche vereinbart.

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