Stellenabbau geht weiter
Baukonzern Strabag kommt aus Verlustzone

Der Stellenabbau beim Kölner Baukonzern Strabag wird auch im laufenden Jahr weiter gehen. Obwohl die Gruppe 2002 die Ertragswende geschafft und wieder schwarze Zahlen geschrieben habe, sollten 2003 "weniger als 1000 Stellen" wegfallen, sagte der Vorstand der Strabag Beteiligungs AG, Thomas Birtel, am Mittwoch in Köln.

HB/dpa KÖLN. Der Baukonzern erzielte 2002 trotz der Flaute am Bau einen Vorsteuergewinn von 3,9 Mill. ?, nach minus 6,1 Mill. ? im Vorjahr. Strabag wird für 2002 das neunte Jahr in Folge keine Dividende an die Aktionäre zahlen.

Erst 2002 war die Zahl der Mitarbeiter um rund 1220 zurückgegangen. Unter dem Strich blieb es aber zum Jahresende 2002 unverändert bei knapp 11 000 Beschäftigten, da erstmals Mitarbeiter der Beteiligungen anteilsmäßig hinzugerechnet wurden. Von den fast 11 000 Stellen werden Birtel zufolge "über 10 000" bleiben.

Für 2003 erwartet der Vorstand eine weitere Verbesserung beim Ergebnis. Im ersten Quartal 2003 sei der Auftragseingang um 26 gestiegen, betonte Birtel. Allerdings war der Auftragseingang im vergangenen Jahr um 3,7 % auf knapp 3,2 Mrd. ? zurückgegangen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%