Stellenabbau nicht geplant
Daimler-Chrysler verlagert Produktion des Unimog

Die Daimler-Chrysler AG verlagert die Produktion des Unimog vom badischen Gaggenau in das wenige Kilometer entfernte Wörth in Rheinland-Pfalz, wo bereits Lkw hergestellt werden.

dpa STUTTGART. Die rund 700 Mitarbeiter in dem Bereich sollen möglichst alle mit umziehen, teilte der Autokonzern am Mittwoch in Stuttgart mit. Ein Stellenabbau sei nicht geplant, betonte ein Sprecher auf Anfrage. Als Termin für den Umzug der Produktion sei Mitte 2002 vorgesehen, Vertrieb und Verwaltung sollen Anfang 2003 folgen.

Das Werk Gaggenau soll sich schrittweise vor allem auf die Fertigung von Schaltgetrieben konzentrieren. Derzeit arbeiteten bereits 90 % der Mitarbeiter im Bereich Aggregate und Komponenten. Künftig werde das Werk den Konzern weltweit unter anderem mit Getrieben für leichte und schwere Nutzfahrzeuge beliefern. Bis 2007 sollen 250 Mill. Euro (490 Mill. DM) in die Neuausrichtung investiert werden. In Gaggenau und einem zugehörigen Getriebewerk in Rastatt arbeiten 6 800 Mitarbeiter.

In Wörth stellt Daimler-Chrysler bisher mit 8 600 Mitarbeitern Mercedes-Benz Lkw vom Typ Atego und Actros her. Mit dem Umzug des Unimog-Bereichs soll die wirtschaftliche Basis für das traditionsreiche Fahrzeug weiter verbessert werden, hieß es. Zum Beispiel könne eine bestehende Lackieranlage in dem modernen Lkw-Werk für den Unimog genutzt werden.

Daimler-Chrysler hatte bereits Ende 2000 angekündigt, den Unimog in Zukunft auch in die USA zu exportieren. Laut Medienberichten soll er dort von der Lkw-Tochter Freightliner zum Teil als luxuriös ausgestatteter Geländewagen auf den Markt gebracht werden.

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