Stellenabbau steht an
Mahle hofft auf Ertragswende

Der Autozulieferer Mahle GmbH hofft 2003 auf eine Ertragswende im Inland. Im Vorjahr hätten nur die ausländischen Aktivitäten zu einem zweistelligen Wachstum des operativen Konzernergebnisses beigetragen, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung Heinz Junker am Donnerstag in Stuttgart.

HB/dpa STUTTGART. Er rechne "bei halbwegs stabiler Marktlage" im laufenden Jahr damit, den Vorjahresumsatz im Konzern von 3,1 (2001: 2,8 ) Milliarden Euro um bis zu zehn Prozent steigern und das Ergebnis halten zu können. Konkrete Ergebnis-Zahlen nannte der Chef des Kolbenherstellers nicht. Er kündigte einen erneuten Stellenabbau in Deutschland an.

Im Inland sollen 750 Stellen von 8750 wegfallen. Vom Abbau betroffen ist vor allem das Werk Markgröningen (Kreis Ludwigsburg) mit derzeit 1100 Mitarbeitern. Dort sollen durch die Verlagerung der Kolbengießerei nach Rottweil 500 Stellen wegfallen, wobei betriebsbedingte Kündigungen weitgehend vermieden werden sollen. In spätestens zwei Jahren soll das Werk wieder schwarze Zahlen schreiben. Derzeit beschäftigt der Konzern gut 29 000 Menschen.

Ohne die Konsolidierung neuer Konzerngesellschaften betrug das Umsatzwachstum im vergangenen Jahr 3,5 Prozent, wobei der Trend von der Einzelteil zu Systemlieferung positiv zu Buche schlug. Den Hauptumsatzbeitrag leistet der Bereich Kolben und Motorkomponenten mit 2002 knapp 1,46 Milliarden Euro, gefolgt von Filtersystemen.

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