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Stellenstreichungen bei Compaq Deutschland

Die deutsche Tochter des US-Computerkonzerns Compaq will nach den Angaben des Gesamtbetriebsratschefs Christian Brunckhorst weitere rund 150 Stellen abbauen.

Reuters MÜNCHEN. Mittlerweile verhandelten die Vertreter der Arbeitnehmer mit der Geschäftsführung der Compaq GmbH über die Streichung von bis zu 450 Arbeitsplätzen, sagte Brunckhorst am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Ein Compaq-Sprecher sagte, er könne das nicht bestätigen. Seines Wissens gehe es weiter um 314 Stellen, die in Deutschland abgebaut werden sollten. Brunckhorst betonte, er könne noch nicht sagen, ob sich nach der Gewinnwarnung von Compaq für das dritte Quartal noch weitere Stellenstreichungen in Deutschland ergäben.

Compaq hatte wegen der schwachen Marktlage Ende Juli den Abbau von gut 300 Stellen in Deutschland angekündigt. Der Betriebsrat verhandelt derzeit mit der Geschäftsleitung über den Abbau. Am Donnerstag würden die Gespräche fortgesetzt, sagte Brunckhorst. "Dann wird sich zeigen, ob wir eine Lösung finden, oder ob von außen der Druck noch steigt", sagte er. Bisher sei man auf dem Weg, eine Lösung zu finden. "Die Belegschaft ist aber wild entschlossen und würde auch streiken", fügte er hinzu.

Der weltweit zweitgrößte PC-Hersteller Compaq, der vor der Fusion mit Konkurrent Hewlett-Packard steht, hatte am Montag nach Börsenschluss in New York gewarnt, dass der Konzern im dritten Quartal 2001 wohl operativ Verluste schreiben und auch die Analysten-Prognosen für den Umsatz nicht erreichen werde.

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