Stellungnahme aus Moskau
Putin bezeichnet Krieg gegen den Irak als Fehler

Der russische Präsident Wladimir Putin hat vor einem Krieg im Irak als "Fehler mit weit reichenden Folgen" gewarnt. "Er (der Krieg) hat schwerwiegende Auswirkungen, führt zu Opfern und erschüttert die internationale Lage", sagte Putin am Montag in Moskau.

HB/dpa MOSKAU. Das russische Außenministerium hatte zuvor seinen Widerstand im Weltsicherheitsrat auch gegen einen neuen Resolutionsentwurf der USA in der Irak-Krise angekündigt.

"Wir sind für eine Lösung ausschließlich auf friedlichem Weg", sagte Putin. "Jede andere Entwicklung ist ein Fehler." Putin hatte sich zuletzt vor zehn Tagen öffentlich zu der Entwicklung in der Irak-Krise geäußert. Damals hatte er in einem Telefonat mit dem amerikanischen Präsidenten George W. Bush seinen Willen zu einer friedlichen Lösung des Konflikts bekräftigt.

Vor der möglicherweise entscheidenden Irak-Sitzung des UN-Sicherheitsrates hat Moskau seinen Widerstand gegen einen neuen Resolutionsentwurf der USA und Großbritanniens bekräftigt. "Dieser Vorschlag hat wie bislang keine Chancen auf eine Annahme im Weltsicherheitsrat", sagte Vizeaußenminister Juri Fedotow am Montag in Moskau.

US-Präsident hatte den heutigen Montag als letzten Tag für eine UN-Resolution zur Entwaffnung des Irak bezeichnet. Die Vetomacht Russland betonte bereits in der Vergangenheit mehrfach, eine UN-Resolution abzulehnen, die einen Krieg gegen den Irak sanktioniert.

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