Steuer-Affäre
Steueraffäre bei der WestLB: Vorstand Holdijke geht

Die Steuer-Affäre bei der Westdeutschen Landesbank (WestLB) hat erste personelle Konsequenzen an der Spitze des viertgrößten deutschen Bankhauses zur Folge.

vwd DÜSSELDORF. In Zusammenhang mit der Steueraffäre um die WestLB ist deren Vorstandsmitglied Rudolf Holdijk zurückgetreten. Der Manager habe einen Strafbefehl angenommen, um eine für das Institut belastende öffentliche Diskussion zu beenden, teilte die Westdeutsche Landesbank Girozentrale (WestLB), Düsseldorf/Münster, am Dienstag zur Bilanzvorlage mit. Holdijk habe seinen Rücktritt eingereicht, damit das Steuerverfahren zu einem Abschluss gebracht werden könne. Nach Angaben der Bank steht der Abschluss kurz bevor. Die Düsseldorfer Justiz ermittelt gegen mehrere Vorstandsmitglieder, unter ihnen den scheidenden Vorsitzenden Friedel Neuber, wegen des Verdachts der Beihilfe zur Steuerhinterziehung durch Kunden.

Neu in den Vorstand der größten öffentlichen Bank Deutschlands zieht der 53-jährige Andreas Seibert ein. Er wird dort unter anderem für die Bereiche Global Structured Finance und Asset Backed Transactions/Credit Derivatives sowie für die Regionen Nord- und Südmerika tätig sein. Damit übernimmt Seibert, der seit 1979 für die WestLB tätig ist, einen Teil der Funktionen, die der designierte Vorstandsvorsitzende Jürgen Sengera bislang innehat.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%