Steuerbonus für den Osten
CDU CSU-Offensive 2002

Ostdeutsche Unternehmensgründer sollen einen Steuerbonus erhalten.

Das sieht das Sofortprogramm vor, das Unionskanzlerkandidat Edmund Stoiber und sein designierter Wirtschaftsminister Lothar Späth am Freitag vorstellen. Unter dem Motto "Offensive 2002 - Aufschwung für Arbeit" kontern sie damit die Vorschläge der von der Bundesregierung eingesetzten Hartz-Kommission. Im Mittelpunkt von Späths Anti-Hartz steht die Bekämpfung der weiter steigenden Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland. "In den neuen Ländern muss Arbeit erst einmal gesschaffen, nicht nur besser verteilt werden", so Späth.

Deshalb sollen ostdeutsche "Unternehmensgründer erst nach zwei Jahren rückwirkend Steuern zahlen", heißt es in der Wahlkampfzentrale der Union. Stoiber und Späth wollen junge Firmen von der "bürokratischen Sonderlast der Steuervorauszahlung" befreien. Außerdem sollen ostdeutschen Unternehmen der Zugang zu Wagnis- und Beteiligungskapital erleichtert und Forschungsinvestitionen in den neuen Ländern verstärkt werden.

So soll der Bau eines Instituts für Materialforschung in der Region Halle/Leipzig kurzfristig 2000 Arbeitsplätze schaffen, anschließend könnten dort etwa 3000 Forscher beschäftigt werden. "Die Forschungsinvestitionen", schlägt Späth vor, "können aus rückgezahlten EU-Mitteln finanziert werden."

Quelle: WirtschaftsWoche

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